Linke gewinnt Wahl in Berlin - CDU muss in MV bangen

Bei den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern bleibt es vor allem im Nordosten weiter spannend. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erreichte laut den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF mit im Schnitt 35,7 Prozent zwar ein starkes Ergebnis.

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Linken-Wahlparty in Berlin am 20.09.2026
Linken-Wahlparty in Berlin am 20.09.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin/Schwerin. Bei den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern bleibt es vor allem im Nordosten weiter spannend.


Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erreichte laut den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF mit im Schnitt 35,7 Prozent zwar ein starkes Ergebnis. Aber sollte das BSW (4,9 Prozent) es doch noch in den Landtag schaffen, wäre wohl weder mit Grünen (5,5 Prozent) und CDU (5,0 Prozent) noch mit Grünen und Linken (6,6 Prozent) eine Mehrheit der Mandate zu erreichen. Die Christdemokraten müssen zudem weiter um den Einzug in den Landtag bangen. Die AfD ist unterdessen mit 37,9 Prozent zwar stärkste Kraft, aber bis auf das BSW schließen alle anderen Parteien eine Zusammenarbeit kategorisch aus.

Klarer sind die Regierungsoptionen in Berlin, wo die Linke (24,4 Prozent) als stärkste Kraft gemeinsam mit Grünen (14,9 Prozent) und SPD (12,0 Prozent) regieren könnte. Die CDU (19,5 Prozent) fliegt demnach voraussichtlich aus der Regierung. Auch AfD (15,3 Prozent) und BSW (5,0 Prozent) werden sich wohl in der Opposition wiederfinden, wobei das BSW auch noch die Fünf-Prozent-Hürde verpassen könnte.

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