SPD: Wolfsburg soll sich für ein vereintes Europa stark machen


Werben für ein vereintes Europa als Garant für Frieden, internationale Kooperation, wirtschaftlichen Erfolg, sozialen Fortschritt und Wohlstand (von links): Bürgermeister Ingolf Viereck, Ratsvorsitzender Ralf Krüger, SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Christa Westphal-Schmidt und SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer. Foto: SPD
Werben für ein vereintes Europa als Garant für Frieden, internationale Kooperation, wirtschaftlichen Erfolg, sozialen Fortschritt und Wohlstand (von links): Bürgermeister Ingolf Viereck, Ratsvorsitzender Ralf Krüger, SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Christa Westphal-Schmidt und SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer. Foto: SPD | Foto: SPD

Wolfsburg. Die Europäische Union steht in diesem Jahr vor wichtigen Entscheidungen und großen Herausforderungen: Brexit und die Folgen, Europawahl, neues Parlament, neue Kommission, neuer Finanzrahmen. Gleichzeitig wird die EU von inneren und äußeren Kräften ins Visier genommen. Wie die SPD in berichtet solle die Stadt Wolfsburg deswegen dem Memorandum "Niedersachsen für Europa" beitreten.


„Die EU ist sicherlich nicht perfekt, aber sie ist seit fast 70 Jahren ein Garant für Frieden, internationale Kooperation, wirtschaftlichen Erfolg, sozialen Fortschritt und Wohlstand. Sie ist es allemal Wert bewahrt und fortentwickelt zu werden“, ist sich SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo sicher.

Deshalb solle jetzt auf Antrag der SPD die Stadt Wolfsburg während der März-Ratssitzung dem Memorandum „Niedersachsen für Europa“ beitreten, welches sich Anfang des Jahres in Hannover auf Initiative der beiden großen christlichen Kirchen, der Spitzenverbände von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und der Landesregierung gegründet habe. Ziel der Initiative sei es, die Bürger in Niedersachsen über die Europäische Union, ihre Funktionsweise, ihre Institutionen und ihre Verdienste zu informieren. „Zugleich möchte das überparteiliche Bündnis für die Teilnahme an der Europawahl werben und Bürger dazu ermuntern, sich an der Debatte über die Reform der EU zu beteiligen. Das würde auch Wolfsburg gut zu Gesicht stehen“, so Garippo.

„Mit Hinblick darauf, dass die VW-Stadt der Sitz von Europas größtem Automobilbauer ist, wir zahlreiche Europaschulen, den Internationalen Freundeskreis sowie etliche Partnerstädte in der ganzen Welt haben und fast wöchentlich Jugend- und Schülergruppen aus dem Ausland im Rathaus empfangen, ist es zwangsläufig gegeben, dass Wolfsburg zur Verwirklichung eines vereinten Europas beiträgt“, findet auch Bürgermeister Ingolf Viereck und fügt hinzu: „Das vereinte Europa steht für die längste Zeit ohne Krieg in der Geschichte Deutschlands und großer Teile des Kontinents. Die Europäische Union ist zum Synonym geworden für das erfolgreiche Bestreben, Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte umzusetzen.“


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