Stadt sieht sich für Winter gut vorbereitet

Jede Menge Streusalz und Split wurde besorgt - viel mehr als für einen Winter normalerweise nötig.

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Symbolbild Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg. Die Stadtverwaltung sieht sich auf den bevorstehenden Winter "gut vorbereitet und gerüstet". Das wurde am heutigen Freitag mitgeteilt.



Die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) stehe mit Personal und Fahrzeugen in den Startlöchern und befindee sich für die betreffenden Tage in Rufbereitschaft. "Für winterliches Wetter mit dem Freischieben und Abstreuen der Straßen, Rad- und Fußgängerwege sowie Bushaltestellen haben wir insgesamt bis zu 44 Personen im Einsatz, die auf zehn Groß- und zehn Kleinstreuern sowie als Handkolonnen unterwegs sind", sagte Herbert Engel, Vorstand der WAS. Spezielle Einsatzpläne für den Winterdienst gelten immer jeweils von Anfang November bis in den März/April des Folgejahres. Eine Rufbereitschaft gibt es bei kritischer Wetterlage für die Wochenenden sowie wochentags für die Abend- und Nachtstunden.

Streusalz und Split ist vorrätig


Gewappnet hat sich der städtische Betrieb auch mit den entsprechenden Materialien. Für den Winter 2022/2023 wurden frühzeitig insgesamt 3.500 Tonnen Streusalz sowie 400 Tonnen Splitt eingelagert und stehen für die Wintereinsätze zur Verfügung. Das sind wesentlich größere Mengen, als in den vergangenen Jahren benötigt wurden. Die Streumaterialien seien aber langfristig lagerfähig, so dass sich die Restmengen immer für die kommenden Winter verwenden lassen, wie es von der Stadt weiter hieß.

Im Winter 2021/2022 lag der Verbrauch bei rund 290 Tonnen Salz, sechs Tonnen Splitt und etwa 91 Tonnen Sole. Im Winter 2020/2021 verbrauchte die WAS rund 1.400 Tonnen Salz, 20 Tonnen Splitt und etwa 200 Tonnen Sole. In 2019/2020 waren es knapp 130 Tonnen Salz und 54 Tonnen Sole. Die WAS reinigt pro Streueinsatz rund 640 Kilometer Straßenlänge - größtenteils zweispurige Straßen, 80 Kilometer der wichtigsten Radwege sowie öffentlichen Plätze wie Rathausvorplatz, Hollerplatz und die Fußgängerzone.

Manche Anlieger müssen selber räumen


Das lasse sich naturgemäß nicht alles gleichzeitig bewältigen, insbesondere, wenn es über einen längeren Zeitraum Niederschläge gebe, die auf den Straßen vereisen oder als Schnee liegen bleiben. "Deshalb werden die Hauptdurchgangsstraßen sowie die Straßen, auf denen der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) verkehrt, priorisiert, sprich zuerst geräumt, abgestreut. Notfalls auch mehrmals hintereinander", sagte Engel. Die Wohn- und Nebenstraßen müssten im Rahmen der gültigen Verordnung von den jeweiligen Anliegern geräumt und gestreut werden.

Inwieweit die Anlieger dort räumpflichtig sind, lässt sich im Geoportal der Stadt unter https://geoportal.stadt.wolfsburg.de/ einsehen, wo dazu eigens von der Stadt eine interaktive Karte erstellt wurde. Hieraus ist genau ersichtlich, welche Straßen durch die WAS und die Stadt gereinigt werden. Im Umkehrschluss sind alle nicht dort markierten Straßen durch die Anlieger zu reinigen, sofern sie keinen eigenen Winterdienst beauftragt haben.


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