Um Strom zu sparen: Fünf Ampelanlagen im Stadtgebiet sollen erneuert werden

Mit der neuen LED-Technik würden die Ampeln nur noch ein Drittel der Energie verbrauchen.

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Symbolbild. | Foto: Alexander Panknin

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Wolfsburg. Sie sind verzogen, spröde, die Gummidichtungen sind porös und die Verriegelungen verschlissen. Die lichttechnischen Eigenschaften entsprechen nicht mehr den gültigen Normen. Insgesamt fünf Ampeln im Wolfsburger Stadtgebiet sollen in 2020 neue Signalgeber und teilweise auch Steuergeräte erhalten. Das beinhaltet eine Objektvorlage, die im Planungs- und Bauausschuss am 1. Oktober auf der Tagesordnung steht. Dies berichtet die Stadt Wolfsburg.


Die betroffenen Anlagen seien über 20 Jahre im dauernden Einsatz und hätten sich entsprechend abgenutzt. Um die Betriebs- und Verkehrssicherheit aufrecht zu erhalten sei der Ersatz erforderlich. Die Signalgeber seien noch mit Glühbirnen ausgestattet. Sie würden künftig LED-Technik erhalten und nur noch ein Drittel der Energie verbrauchen. Jährlich würden hierdurch rund 7.000 Euro an Energie- und Unterhaltungskosten eingespart. Darüber hinaus reduziere sich die Kohlendioxid-Emission um etwa sechs Tonnen pro Jahr. Nebenbei verbessere sich die Erkennbarkeit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie bei tief stehender Sonne.

Die Kosten würden insgesamt rund 200.000 Euro betragen. Mit dem Austausch solle nach dem Beschluss und der Beauftragung noch im Herbst begonnen werden. Die betroffenen Anlagen würden sich an der Lessingstraße/Heinrich-Nordhoff-Straße, an der Saarstraße/Heinrich-Nordhoff-Straße (beides Mitte/West), an der Bundesstraße 188/Schulenburgallee (Nordstadt), an der Landesstraße 290/Dieselstraße/Marie-Curie-Allee (Reislingen) sowie an der Meinstraße/Mühlenweg (Vorsfelde) befinden.