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Zu volle Schulbusse im Herbst - CDU will wieder mehr Homeschooling wagen

Dies geht aus einem Antrag der CDU-Kreistagsfraktion hervor. Man müsse alle Optionen prüfen, um den Schülertransport zu entlasten.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Alexander Panknin

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15.10.2020

Peine. Die CDU-Kreistagsfraktion in Peine hat einen Dringlichkeitsantrag zur Schülerbeförderung im Landkreis gestellt. Es müsse eine "praktikable Lösung" gefunden werden, wie der Schülertransport in den kommenden Wochen und Monaten vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie risikoärmer durchgeführt werden kann. Die CDU schlägt laut einer Pressemitteilung unter anderem einen zeitlich versetzten Schulstart und eine Erhöhung der Fahrradprämie vor.



Auch ein Unterricht im wöchentlichen Wechsel zwischen Homeschooling und Präsenz in der Schule müsse diskutiert werden. Dieser könne laut dem CDU-Antrag ab Klasse 8 erfolgen. "Hierbei sind alle Seiten gefordert, dafür zu sorgen, dass die Gefahr der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 so gering wie möglich zu halten ist", so die CDU. Zu klären sei auch, ob Verkehrsunternehmen Möglichkeiten der Unterstützung zur Bereitstellung von Reisebussen und Personal wahrnehmen können, um die Schulbusse zu entlasten.

Witterungsbedingt mehr Schüler in den Bussen


"Es werden nach den Herbstferien, durch die Witterungsbedingungen, noch mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Bus zur Schule fahren", prognostiziert die CDU-Kreistagsfraktion in ihrem Antrag und fügt hinzu: "Aufgrund stark steigender Zahlen von Infektionen, den nicht einzuhaltenden Abständen in Bussen und an Haltestellen, sowie der schwer durchführbaren Kontrolle, ob der Mund-Nasenschutz wirklich getragen wird, ist hier eine schnelle Lösung erforderlich." Es habe sich in den letzten Wochen bereits gezeigt, dass die Aufrechterhaltung des Unterrichts bei auftretenden Corona-Fällen schwierig ist, wenn komplette Klassen und mehrere Lehrer in Quarantäne müssen. "Wir bitten hier alle möglichen Ressourcen einzubeziehen und beispielhafte Regelungen anderer Landkreise zu erkunden und praktikable Lösungen gegebenenfalls zu übernehmen", heißt es in dem Antrag abschließend.


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