Helmstedt. Sowohl für die Schülerinnen und Schüler der Pflegeassistenz als auch die Auszubildenden zur Pflegefachkraft wird es jeweils wieder eine Klasse für das 1. Ausbildungsjahr geben. Das berichtet der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung. Damit dürfte die Nachfrage an schulischen Ausbildungsplätzen zumindest für die Partner des Pflegeverbunds Helmstedt-Pflege-Zukunft sichergestellt sein, wie es in der Mitteilung weiter heißt.
Die BBS Helmstedt ist für den Pflegeverbund der vertragliche schulische Partner in der generalistischen Ausbildung zur Pflegefachkraft. Darüber hinaus nicht besetzte Plätze stehen dann für Pflegeunternehmen außerhalb des Pflegeverbunds zur Verfügung. Die Hausaufgaben des Landes Niedersachsen sind damit aus Sicht der Kreisverwaltung allerdings noch nicht erfüllt. Der Bedarf an Lehrkräften für die Pflegeschule an der BBS Helmstedt sei über die jetzt erfolgte personelle Verstärkung hinaus weiterhin hoch. Die Nachfrage schulischer Ausbildungsplätze zeige, dass mit den Pflegeunternehmen außerhalb des Pflegeverbunds auch noch mindestens eine zweite Klasse bestückt werden könnte. Außerdem werde sich mit dem Wechsel der schulischen Ausbildung der Pflegeassistenz hin zur ebenfalls generalistischen Ausbildung der Pflegefachassistenz der Bedarf an qualifiziertem Lehrpersonal noch einmal erhöhen.
Landkreis sieht sich gut vorbereitet
Der Landkreis Helmstedt als Schulträger sei für die neue Pflegefachassistenz-Ausbildung grundsätzlich gewappnet. An der bereits räumlich modernisierten und gut ausgestatteten Pflegeschule der BBS Helmstedt seien weitere räumliche Erweiterungen bereits in Planung. Die Konzepte der Schule lägen vor. Auch sei die Koordinierungsstelle des Pflegeverbundes personell aufgestockt und neu aufgestellt worden, sodass sie auf eine zweizügige Pflegefachkraftausbildung und die Pflegefachassistenz ab dem Jahr 2027 vorbereitet sei.

