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Zusätzliche Entlastungsfahrten sollen Schüleranzahl in Bussen senken

Bedingt durch den Lockdown und die verstärkte Arbeit im Homeoffice seien Kapazitäten bei den Busunternehmen frei geworden, die nun zumindest bis Ende 2020 für den Schülerverkehr genutzt werden könnten.

Bildungsdezernentin Iris Bothe und Timo Kaupert, Geschäftsführer der WVG, freuen sich über die zusätzlichen Busse in der Schülerbeförderung.
Bildungsdezernentin Iris Bothe und Timo Kaupert, Geschäftsführer der WVG, freuen sich über die zusätzlichen Busse in der Schülerbeförderung. Foto: Stadt Wolfsburg

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05.11.2020

Wolfsburg. Um die Besetzung der Busse im Schülerverkehr zu senken, die Schülerströme besser zu lenken und so zur allgemeinen Reduktion des Ansteckungsrisikos im Rahmen der Pandemieprävention beizutragen, werden ab kommenden Montag, 9. November, Entlastungsfahrten eingeführt. Aufgrund fehlender Kapazitäten bei den Busunternehmen war es bisher nicht gelungen, zusätzliche Busse für die Schülerbeförderung in Wolfsburg anzumieten. Nun konnten doch von der WVG zusätzliche Busse für Entlastungsfahrten gewonnen werden, wie die Stadt Wolfsburg berichtet.



Bedingt durch den Lockdown und die verstärkte Arbeit im Homeoffice seien Kapazitäten bei den Busunternehmen frei geworden, die nun zumindest bis Ende 2020 für den Schülerverkehr genutzt werden könnten. Damit könne in gewissem Rahmen die Schüleranzahl je Fahrt gesenkt werden. Für eine vollständige Entlastung wäre allerdings eine Verdoppelung der für den Schülerverkehr genutzten Busse notwendig.

Welche Buslinien werden verstärkt?


Die Verstärkung erfolge insbesondere auf den Fahrten, auf denen die Besetzung nach der Analyse der WVG am höchsten sei. Es würden jeweils morgens (Abfahrt der Fahrten etwa zwischen 6:45 Uhr und 8 Uhr) und mittags (Abfahrt der Fahrten etwa zwischen 13 Uhr und 14 Uhr) je sechs zusätzliche Busse eingesetzt werden, die vorrangig die Fahrten auf den Linien 201, 202, 204, 216 und 218 verstärken. Neben diesen Bussen werde seit Anfang September die Fahrt der Linie 204 um 07:04 Uhr ab Haltestelle "Windberg" verstärkt. Diese Verstärkerfahrt werde weiterhin angeboten.

Die zusätzlichen Busse würden immer zwei Minuten vor der regulären Fahrt an den Haltestellen abfahren. Bei manchen Fahrten würden sie nicht an der ersten Haltestelle eingesetzt, sondern erst im Verlauf der regulären Fahrt, um die Fahrgäste so gut wie möglich auf beide Busse verteilen zu können. In den zusätzlich eingesetzten Bussen sei eine Barzahlung nicht möglich. Aus diesem Grund würden ausschließlich Mitfahrende mit Zeitkarten oder SSZK befördert. Die Busse würden allerdings über den auch auf den regulären Linien eingesetzten Standard verfügen und seien auch für mobilitätseingeschränkte Personen nutzbar. Die Fahrpläne der Verstärkerfahrten würden auf der Homepage der WVG eingestellt: www.wvg.de

Stadt weist auf Maskenpflicht hin


Die Stadt Wolfsburg weist nochmals darauf hin, dass das Tragen eines Mund-Nasenschutzes im ÖPNV den besten Infektionsschutz darstelle. "Uns wurde versichert, dass die Kinder und Jugendlichen sich bereits diszipliniert an das Tragen der Masken im Bus und an den Haltestellen halten", berichtet Iris Bothe. Die WVG und die Stadt Wolfsburg würden die weitere Entwicklung nun ganz genau beobachten. "Es wird fortlaufend analysiert, welche Routen besonders stark frequentiert werden und welche Maßnahmen ergriffen werden können", erläutert Timo Kaupert, Geschäftsführer der WVG. "Wir bitten alle Schülerinnen und Schüler allerdings weiterhin, nach Möglichkeit auch das Rad für den Weg zur Schule zu nutzen", ergänzt Iris Bothe.


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