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25. Umweltmarkt: „Für nachhaltiges regionales Handeln“



Wolfenbüttel

25. Umweltmarkt: „Für nachhaltiges regionales Handeln“

von Nick Wenkel


Zahlreiche Gäste des Umweltmarkts konnten sich in der Wolfenbütteler Fußgängerzone informieren. Fotos: Nick Wenkel
Zahlreiche Gäste des Umweltmarkts konnten sich in der Wolfenbütteler Fußgängerzone informieren. Fotos: Nick Wenkel Foto: Nick Wenkel

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Wolfenbüttel. Am heutigen Samstag hat sich die Fußgängerzone in eine Umweltmeile verwandelt. Über 20 Vereine und Institutionen stellen im Rahmen des Wolfenbütteler Umweltmarktes (WUM) ihre Projekte vor. Noch bis 15 Uhr können die Besucher sich rund um die Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Umwelt erkundigen.



Der WUM ist ein bunter Markt, der seit 1993 alljährlich in der Altstadt vor malerischer Fachwerkkulisse stattfindet. Unter dem Motto „Wahrnehmen, Umdenken, Mitmachen – für nachhaltiges regionales Handeln“ werden unter anderem Themen wie Verkehr, Naturschutz, Klimawandel, Energie, Müll(vermeidung), kindliche Umwelterziehung, klima- und tierfreundliche Ernährung aufgegriffen. Vertreten sind Natur- und Umweltverbände, Vereine, öffentliche Träger sowie Geschäftsleute und Privatpersonen, die Produkte oder Informationen zum Thema Umwelt bereithalten.

Kinderkarussell und Mülltheater


Beim WUM sollen auch Kinder spielerisch an Themen wie Energie, Müllvermeidung und -trennung herangeführt werden. So ist ein mit Muskelkraft (Fahrrad) betriebenes Kinderkarussell vor Ort. Viele weitere Aktionen für Kinder, unter anderem mit „Herrn Stinknichs Mülltheater“ und dem AHAERLEBNISmuseum sind ebenfalls geplant. Auf der Bühne vor dem Bankhaus Seeliger gibt es zudem ein kleines Umwelttheater und Informationsbeiträge von Ausstellern. Stadt und Landkreis informieren über Umweltprojekte (unter anderem zum Ausbau der erneuerbaren Energien). Die Stadtwerke Wolfenbüttel geben außerdem Informationen über umweltfreundliche Energie. Vertreter der Bürgerinitiativen behandeln das Thema Asse II und stehen interessierten Gästen Rede und Antwort.


Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: In der Nähe der Bühne versorgt das WUM-Café die Besucher mit herzhaften Genüssen, Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Informationen über vegetarische und vegane Ernährung und den ökologischen Fußabdruck. Der Weltladen Wolfenbüttel stellt zudem fair gehandelte Produkte vor.

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Erschöpfte Gäste können sich zwischendurch am Stand der Tschernobyl AG stärken. Carolin Boom (rechts), Abiturientin am Gymnasium Im Schloss, und ihre Lehrerin Carolin Menge verkaufen leckere Kuchen und Waffeln. Foto: Nick Wenkel


Organisiert von AAA


Der Wolfenbütteler Umweltmarkt wird vom Arbeitskreis WUM der Aktion atomfreie Asse (AAA) ausgerichtet. Die AAA gründete sich 1989 in Wolfenbüttel aus der Anti-Atomkraft-Bewegung um das atomare Endlager Asse II. Die Organisation ist eine reine Bürgerinitiative und finanziert sich privat. 1994 wurde dieser kleine Kreis Aktiver für die Ausrichtung des ersten Umweltmarktes mit dem Umweltpreis der Stadt Wolfenbüttel ausgezeichnet. Das Zentrum für Umwelt und Mobilität (ZUM) ist mit den Verbänden ADFC, BUND, NABU und VCD seit über 20 Jahren als Teilnehmer dabei.

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