Salzgitter

A39 nach Unfall bei Salzgitter in beide Richtungen gesperrt


Symbolbild: Sina Rühland.
Symbolbild: Sina Rühland. Foto: Sina Rühland

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07.11.2016

Salzgitter. Nach einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn 39 mit vier beteiligten Fahrzeugen in Höhe der Anschlussstelle Salzgitter-Lebenstedt Nord wurde die Autobahn 39 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt, teilt die Polizei Braunschweig mit.



Die Vollsperrung beider Richtungen dauerte bis 16:40 Uhr an, weil ein Gefahrguttransporters mit technischen Gasen beteiligt gewesen ist. Mittlerweile konnte geklärt werden, dass keine Gase aus dem Gefahrguttransporter austreten. Die Richtungsfahrbahn Braunschweig (Salzwedel) ist nun wieder frei. Die Vollsperrung der A39 in Richtung Kassel bleibt bis auf Weiteres bestehen. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Thiede abgeleitet.
Auf der Richtungsfahrbahn Kassel hatte sich zum Unfallzeitpunkt vor einer Baustelle ein Stau gebildet. Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei hat der Fahrer des Gefahrguttransporters das Stauende zu spät bemerkt und einen Personenwagen mit großer Wucht unter einen davorstehenden Lastwagen-Zug geschoben. Dieser Lastwagen wurde noch leicht nach vorne gegen einen weiteren Personenwagen gedrückt. Der Fahrer des ersten Autos musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 30" in eine Klinik nach Hannover geflogen. Die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge dauert an. Nähere Informationen zu den Beteiligten liegen noch nicht vor.


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