AfD strahlt Kraftwerk an: Spitzenkandidat wettert gegen Russen und Scheichs

Laut Marzischewski-Drewes dürfe man sich nie wieder von "ausländischen Machthabern" abhängig machen.

von Alexander Panknin


Stefan Marzischewski-Drewes zur AfD-Leuchtaktion.
Stefan Marzischewski-Drewes zur AfD-Leuchtaktion. Foto: AfD; regionalHeute.de

Region. Für die bevorstehende Landtagswahl hat sich die Alternative für Deutschland ein ganz besonderes Schauspiel ausgedacht. So illuminierte man das Kernkraftwerk Emsland mit einer Lichtinstallation. Auf die Aktion reagierte der Spitzenkandidat der AfD, Stefan Marzischewski-Drewes, mit einer entsprechenden Pressemitteilung. Darin rezitierte er zufriedene AfD-Wähler und wetterte gegen russische Machthaber und arabische Scheichs.


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Die Botschaft der Beleuchtungsaktion, die mittels Hochleistungsprojektor an den Kühlturm des Kraftwerks gestrahlt wurde, lässt sich schnell zusammenfassen: Die AKWs in Deutschland sollen am Netz bleiben, abgeschaltete Reaktoren wieder angeschaltet werden. So soll eine sichere und bezahlbare Energieversorgung gewährleistet werden, begründet Marzischewski-Drewes. Andere Länder würden es schließlich vormachen, nur Deutschland würde die Errungenschaften der Technik nicht nutzen.

Landtagskandidat rechnet mit "Ausländischen Machthabern" ab


Nachdem er seinen Forderungen Ausdruck verliehen hat, blickt Marzischewski-Drewes sorgenvoll in die Zukunft, möchte die Energieversorgung Deutschlands lieber autark gestalten. "Nie wieder darf unser Land von ausländischen Machthabern abhängig werden - seien es nun russische Potentaten oder arabische Scheichs", postuliert Marzischewski-Drewes.


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