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Braunschweig: Angestellte der Stadt sollen weniger mit dem Auto fahren



Braunschweig

Alternative Mobilität - Angestellte der Stadt sollen weniger mit dem Auto fahren

Und wenn, sollen sie künftig eines der Elektroautos aus dem Fuhrpark der Stadt nehmen. Hierfür sollen elektrische Kleinwagen auf dem Rathausinnenhof stationiert werden.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: regionalHeute.de

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Braunschweig. Über eine App sollen die Angestellten der Stadt Braunschweig künftig ihre Dienstfahrten buchen können. Dabei müssen sie sich entscheiden, ob der Weg auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zu bewältigen ist - erst danach steht die Möglichkeit, ein Elektroauto zu buchen zur Verfügung. Hierüber berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Elektroautos und Pedelecs sollen dafür in einem gemeinsam zu nutzenden Pool bereit­gestellt werden. Dafür wurde bereits ein Förderantrag zum Kauf von 15 Elektroautos gestellt. Die Stadt Braunschweig will damit den nächsten Schritt zur Einführung einer nachhaltigen und klimaneutralen Mobilität für alle Bediensteten gehen. Im September 2019 hatte der Rat der Stadt Braunschweig die Umsetzung des "Elektro­mobilitäts­konzeptes" beschlossen. Dieses Konzept sieht nicht nur vor, künftig nur noch Elektro­fahrzeuge für alle Dienstfahrten zu nutzen, ein zentraler Bestandteil sei darüber hinaus auch die verstärkte Nutzung des Verkehrsverbundes – zu Fuß gehen, Fahrrad fahren, Busse und Bahnen nutzen.

Die Verwaltung schlägt den Ratsgremien jetzt vor, sechs dieser Kleinwagen in der Größe beispielsweise eines VW e-up! oder Citroën C-Zero künftig im Rathausinnenhof zu stationieren. Der Rathausinnenhof liegt im Zentrum des Rathauskomplexes und ist der zentralste mögliche Standort, bei dem fachbereichsübergreifend der Zugriff auf den gepoolten und elektrifizierten Fuhrpark erprobt werden kann.


Das führe zwar zu gewissen Einschränkungen bei den anderweitigen Nutzungen des Rathausinnenhofes. "Zugleich unterstreicht dieser Vorschlag jedoch auch, dass die Stadt ihrer Vorbildfunktion gerecht werden möchte und der klimaneutralen Mobilität eine große Bedeutung beimisst", sagte der für den Fachbereich Stadtgrün und Sport zuständige Dezernent Holger Herlitschke. Der Fachbereich betreut den städtischen Fuhrpark.

Duschen und Umkleideräume als Anreiz für mehr Bewegung


Zur Ergänzung dieses zentralen Fahrzeugpools sollen zehn Pedelecs in den Räumen des ehemaligen Ratskellers untergebracht werden. Hier könnten in einem weiteren Schritt auch Duschen sowie Trocken- und Umkleideräume eingebaut werden, um den Bediensteten einen Anreiz zu geben, in Zukunft auch bei etwas längere Wegen zur Arbeit auf das Auto zu verzichten und stattdessen mit dem Fahrrad zu kommen.


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