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Ausschusssitzung in der Natursteine-Firma


Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Weltkulturerbe hält seine Sitzung heute ab 17 Uhr in der Halberstädter Straße 10 ab. Symbolfoto: Alec Pein
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Weltkulturerbe hält seine Sitzung heute ab 17 Uhr in der Halberstädter Straße 10 ab. Symbolfoto: Alec Pein

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10.02.2016


Goslar. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Weltkulturerbe tagt am heutigen Mittwoch ab 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Jens Gagelmann Naturstein Consult GmbH in der Halberstädter Straße 10. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils stehen unter anderem Sachstandsberichte zu Kaiserpfalzquartier und Fliegerhorst, der Verkauf des ehemaligen Hotelgrundstückes am Kattenberg an die Klosterkammer Hannover und der sogenannte Wohnmobilhafen.

Ein Antrag der FDP-Fraktion fordert zudem Antworten zu dem "Masterplan demographischer Wandel Großraum Braunschweig und die Auswirkungen auf unsere Stadt Goslar", der den Ratsmitgliedern bereits 2014 mitgeteilt wurde, jedoch eine Beratung bis heute ausstehe. In der Mitteilung ging es um den landesweiten Rückgang der Geburtenrate und das Ansteigen des Durchschnittsalters sowie den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen. Der FDP-Antrag liefert Themenschwerpunkte und fordert eine umfassende Beratung und Diskussion im Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschuss. Unter anderem beinhalten die Vorschläge die Fragen, wie eine objektive Stärken- und Schwächenanalyse der Stadt beziehungsweise der Region aussehe, wie eine regionale Attraktivitätssteigerung für junge Familien geschaffen werden könne oder ob man den Bevölkerungsschwund mit dem gezielten Ansiedeln von Flüchtlingen auffangen können und überhaupt wolle.

Goslar soll, dem Antrag der CDU-Fraktion vom 25. November 2015  nach, attraktiver für Wohnmobil-Touristen werden. Nach der Diskussion zu diesem Thema im Ausschuss für Bauen und Umwelt (regionalHeute.de berichtete) wird der CDU-Antrag mit dem Änderungsantrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen zusammengefasst, in dem explizit die Prüfung der Standorte Osterfeld und Vienenburger Seeufer gefordert wurde. Der Antrag bedarf nun der Zustimmung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Weltkulturerbe, damit die Verwaltung dem Prüfauftrag nachgehen kann.


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