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Salzgitter: Auto überschlägt sich auf der A39 - Autofahrerin schwer verletzt



Salzgitter

Auto überschlägt sich auf der A39 - Autofahrerin schwer verletzt

Im Anschluss gab es Ärger mit Schaulustigen auf einer Autobahnbrücke. Mussten diese zu unrecht ihre Fotos und Videos löschen?

von Alexander Dontscheff und Rudolf Karliczek


Das Auto kam auf dem Dach zum Liegen.
Das Auto kam auf dem Dach zum Liegen. Foto: Rudolf Karlizcek

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Salzgitter. Am gestrigen Sonntagnachmittag, zirka 14.15 Uhr, kam es auf der A39 an der Ausfahrt Lebenstedt Süd in Richtung Lichtenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Offenbar alleinbeteiligt kam eine Autofahrerin von der Straße ab, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf der Autobahn zum Stehen. Die Fahrerin wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.



Als die Feuerwehr an der Unfallstelle eintraf, war die 61-jährige Fahrerin bereits aus ihrem Auto befreit worden und konnte dem Rettungsdienst übergeben werden. Sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Bei der Rettungsaktion verletzte sich eine Helferin leicht an der Hand, teilte die Feuerwehr vor Ort mit. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte sicher, dass durch das Unfallauto keine Gefahr mehr ausgeht - etwa durch Brand. Zudem wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Später musste noch eine Fachreinigung durchgeführt werden. Die A39 Richtung Salzgitter-Dreieck musste voll gesperrt werden. Die Maßnahmen dauerten bis etwa 17:45 Uhr.

Die Feuerwehr richtet das Unfallauto wieder auf.
Die Feuerwehr richtet das Unfallauto wieder auf. Foto: Rudolf Karliczek



Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, gibt es zur Unfallursache noch keine Erkenntnisse.

Von dieser Brücke wurden auch Fotos von Schaulustigen angefertigt.
Von dieser Brücke wurden auch Fotos von Schaulustigen angefertigt. Foto: Rudolf Karliczek


Schaulustige beobachteten das Geschehen von einer Autobahnbrücke und fertigten Fotos und Videos an. Sie wurden von der Polizei zurechtgewiesen und mussten vor Ort alle Fotos und Videos löschen. Wie die Autobahnpolizei auf Nachfrage mitteilt, sei so etwas rechtlich nur in Ausnahmefällen möglich. Dies sei durch die Polizei Salzgitter erfolgt. Man wolle mit den Kollegen noch einmal reden, dass so etwas nicht noch einmal vorkomme, falls die Maßnahme rechtswidrig gewesen sei.


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