Wolfenbüttel. Widerstand und tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten werden einem Mann aus Wolfsburg vorgeworfen, der zuvor einen Unfall mit einem gestohlenen Auto verursacht hatte. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft hervor.
Ein 33-jähriger Wolfsburger entwendete am Vormittag des 14. Februars in der Innenstadt von Wolfenbüttel ein Auto und befuhr damit gegen Mittag die K4 aus Richtung Atzum in Richtung L630. Im Kreisverkehr zwischen Ahlum und Salzdahlum kam der Mann schließlich von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Schneehaufen. Anschließend stieg er aus dem Auto aus und beabsichtigte, den Unfallort zu Fuß zu verlassen.
Mann wollte fliehen
Durch einen Ersthelfer vor Ort konnte der 33-Jährige daran gehindert werden, vom Unfallort zu flüchten. Nachdem die eingesetzten Beamten am Unfallort eingetroffen waren, konnte festgestellt werden, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Da der Wolfsburger mutmaßlich auch unter dem Einfluss von Alkohol stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Widerstand geleistet
Dabei habe der 33-Jährige Widerstand geleistet und im späteren Verlauf einen Polizeibeamten tätlich angegriffen. Der Mann wurde zunächst in Gewahrsam genommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig lagen keine Haftgründe vor, sodass die Person nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde.

