Goslar

Baumschwebebahn in der Schwebe

von Alexander Panknin


Bald sollen Besucher auch durch Harzer Baumwipfel schweben. Symbolfoto: Abenteuerwald GmbH
Bald sollen Besucher auch durch Harzer Baumwipfel schweben. Symbolfoto: Abenteuerwald GmbH

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09.02.2017

Bad Harzburg. Nach der Sitzung des Planungsausschusses am Dienstag ist noch immer nicht klar, ob Bad Harzburg eine Baumschwebebahn bekommen wird. SPD, Linke und FDP wollten den Bebauungsplan kippen, da wesentliche Teile des Umweltberichts fehlten. Der Entwurf wurde aber präsentiert und wird öffentlich ausgelegt.


Der Planungsausschuss ließ den Bebauungsplan nach einer angeregten Diskussion zu. Es fehlten allerdings Teile des Umweltberichts, so zum Beispiel die Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur. Ob die 52.000 Quadratmeter vom Landkreis Goslar aus dem Landschaftsschutzgebiet entlassen werden müssten, gehörte ebenso zu den ungeklärten Fragen. Investor und Bauherr der Baumschwebebahn sind die städtischen Kur-, Tourismus und Wirtschaftsbetriebe.
In der Begründung des Ausschusses über die Zustimmung zum Bauentwurf wird die Notwendigkeit des Waldes für den Bau einer Schwebebahn betont. Auch dienten beide der Erholung. Aussagen über die Ausgleichsmaßnahmen für den Eingriff in die Natur würden noch in den Umweltbericht zur öffentlichen Auslegung eingearbeitet werde. Sowohl NABU und BUND als auch die Stadt sehen keinen Anlass das Gebiet aus dem Landschaftsschutzgebiet "Harz" auszuschließen.
Eingegangene Anregungen und Bedenken würden nun geprüft werden.


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