Region. Am heutigen Montagabend lohnt sich wieder ein Blick in den Himmel: Der Juni-Vollmond zeigt sich von einer besonders schönen Seite.
Der Juni neigt sich seinem Ende entgegen und verabschiedet sich nicht nur mit einer merklichen Abkühlung, sondern auch mit einem Himmelsspektakel. In der kommenden Nacht erwartet uns ein besonderer Vollmond – der Erdbeermond. Der Begriff stammt ursprünglich von den Ureinwohnern Nordamerikas, die damals keinen der heute üblichen Kalender verwendeten. Stattdessen orientierten sie sich an Jahreszeiten und auch Mondphasen. Zur Zeit des Junivollmondes wurden die Erdbeeren reif und die Erdbeerzeit begann.
Dann kann man den Mond sehen
Abhängig vom Stand des Mondes über dem Horizont kann sich der Name auch auf dessen Färbung beziehen – der Mond kann dann rot oder orange erscheinen und wird deshalb in Europa auch oft Rosenmond genannt. Im vergangenen Jahr stand der Juni-Vollmond besonders tief und sorgte deshalb für einen spektakulären Anblick. Dies wird allerdings erst im Jahr 2043 wieder in dieser ausgeprägten Form der Fall sein. Ein Blick in den Himmel lohnt sich heute Abend dennoch, denn bereits in den vergangenen Tagen war eine leicht rötliche Färbung zu sehen. Wer den Anblick des Erdtrabanten am heutigen Abend genießen möchte, hat dazu ab etwa 21:17 Uhr die Gelegenheit – dann geht der Mond auf. Sein Maximum erreicht der Vollmond dann in der Nacht um 1:57 Uhr.
Sonnenfinsternis in den Startlöchern
Am 12. August erwartet die Region bereits das nächste Himmelshighlight: An diesem Tag steht eine partielle Sonnenfinsternis bevor. Der Mond schiebt sich dabei zwischen Erde und Sonne und bedeckt diese zu 85 bis 90 Prozent. Wer eine totale Sonnenfinsternis sehen möchte, muss dazu nach Grönland, Island, Spanien oder in den Nordpolarmeer- und nördlichen Atlantikbereich reisen – dort wird die Sonne an diesem Tag vollständig verdeckt. In Deutschland wird erst im Jahr 2081 wieder eine totale Sonnenfinsternis zu sehen sein.


