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Restaurant-Chef nach Feuer: „Ein Schlag für die Familie”



Braunschweig

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Restaurant-Chef nach Feuer: „Ein Schlag für die Familie”

von Alexander Panknin


Ein schwerer Schlag für den Familienbetrieb - der Stromausfall wird noch eine ganze Weile anhalten. Foto/Video: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Braunschweig. Am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus Im Rehmenfeld 1 in Volkmarode gerufen. Ein Verteilerbrand sorgte für einen noch anhaltenden Stromausfall. In dem Gebäude befindet sich auch das griechische Restaurant Kalimera. regionalHeute.de sprach mit dem Restaurantbesitzer über die Folgen des Feuers.



Es war ein großes Glück für Betreiber, Gäste und Mieter, die sich zum Unglückszeitpunkt noch im Haus befanden, dass niemand bei dem Brand verletzt worden ist. Im Hausflur hatte ein Stromverteilerkasten aus bisher ungeklärten Gründen Feuer gefangen.

Kein Strom mehr


Aufgefallen war der Brand, da plötzlich überall der Strom ausgefallen ist. "Wir haben gemerkt, dass unsere Mikrowellen und unsere Öfen ausfallen", berichtet der Inhaber des Kalimera Georgios Spentzas. Dem Personal war auch der beißende Plastikgeruch aufgefallen, im Treppenhaus des Gebäudes stieg Qualm aus einem Stromkasten. Sofort wurde die Feuerwehr gerufen, diese konnte den Brand schnell löschen. Durch das Feuer wurde die Hauselektronik allerdings so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass seitdem das Haus komplett ohne Strom ist.


Sowohl dem Restaurant als auch dem ebenfalls im Haus befindlichen Friseur blieb nichts anderes übrig, als den Betrieb vorerst einzustellen. Nun kann es noch mehrere Wochen dauern, bis die Reparaturen abgeschlossen sind. Vorher muss auch noch ein Versicherungsprüfer den Schaden in Augenschein nehmen, Brandstiftung konnte aber von den Ermittlern bereits ausgeschlossen werden.

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Ein Schild informiert die Gäste, dass der Betrieb zurzeit eingestellt ist. Foto: Alexander Panknin


Wer zahlt den Schaden?


Da auch die Kühlung ausgefallen ist, landen nun Lebensmittel im Wert von vielen tausend Euro einfach im Müll. Dies ist ein großer Schlag für den Familienbetrieb, berichtet Spentzas. Auch der eingestellte Betrieb stellt das Restaurant vor eine große Herausforderung: laufende Kosten müssen bezahlt werden, auch das Personal soll weiterhin sein Gehalt bekommen. Ob und wann die Versicherung für den Schaden aufkommt, ist noch unklar. Da sich der Brandherd nicht im Gastronomiebereich befindet, kann es sein, dass es hier Probleme mit der Versicherung geben wird.

Der junge Spentzas (24) befürchtet nun, dass eine schwere Zeit auf die Familie zukommen wird, trotzdem will man den Kopf nicht hängen lassen: "Es muss schließlich weiter gehen." Da die Räumlichkeiten des Kalimera nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden, die Feuerwehr hatte mit einerÜberdruckbelüftung das Eindringen von Rauchgasen verhindern können, hofft er, dass der Betrieb schnell wieder starten kann. Dann soll es auch wieder gutes traditionelles griechisches Essen Im Rehmenfeld geben.

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