10-Jährige vergewaltigt: Prozess beginnt noch im Juni

Im vergangenen Dezember soll der 27-Jährige ein Mädchen auf einer Baustelle vergewaltigt haben. Nach einer Fahndung durch die Polizei konnte er einige Tage später festgenommen werden. Nun beginnt der Prozess.

Der Prozess wird am Landgericht Braunschweig geführt.
Der Prozess wird am Landgericht Braunschweig geführt. Foto: Anke Donner

Braunschweig. Erst vor wenigen Wochen hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen einen 27-Jährigen unter anderem wegen schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und Körperverletzung erhoben. Der Mann soll im Dezember des vergangenen Jahres ein 10-jähriges Mädchen missbraucht haben. Ende Juni startet nun der Prozess vor dem Landgericht Braunschweig.



Am Abend des 5. Dezember 2022, soll sich der Asylbewerber aus Burundi, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, die 10- jährige Zeugin auf ihrem Heimweg abgepasst und unter dem Vorwand, er brauche Hilfe, da seine Sachen aus seinem Rucksack gefallen seien, angesprochen haben. Das Mädchen soll dem Angeklagten geholfen dessen Sachen einzusammeln, Anschließend soll er die 10-Jährige unaufgefordert begleitet haben. Dabei soll er sich das von dem Mädchen mitgeführte Lernbuch zeigen lassen und es ihr mit den Worten „Ach, alles scheiße“ aus der Hand gerissen und weggeworfen haben. Dann soll er das Kind am Weitergehen gehindert haben.

Kind mit Messerbedroht und missbraucht


Trotz der Bitte des Mädchens, sie loszulassen, soll er sie weiterhin festgehalten und dem laut um Hilfe rufenden Mädchen so kräftig in das Gesicht gefasst, ihr Mund und Nase zugehalten, dass sie keine Luft mehr bekommen und Schmerzen erlitten habe. Außerdem soll er die 10-Jährige an einen Zaun gedrückt und ihr mit vorgehaltenem Taschenmesser gedroht haben, sie zu töten, wenn sie jetzt nicht still sei und Sex mit ihm machen werde.


Der Angeklagte soll dann sein Opfer, das unter Todesangst litt, hinter einen Baucontainer gezerrt haben und dort sexuelle Handlungen an dem Mädchen vorgenommen habe, als auch an sich vornehmen lassen. Danach soll er dem Mädchen gedroht haben, dass er sie töten werde, falls sie nicht am Folgetag zur selben Zeit wieder kommt.

Für den Prozess, der am 22. Juni beginnt, wurden bisher sieben Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil könnte demnach am 4. Juli fallen.


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