10 Jahre KiWi-Forschertage für Kinder


KiWi-Kinder im Kurs „Die Kraft der Frühblüher“ im Agnes-Pockels-Labor(Technische Universität Braunschweig).“ Foto: Haus der Wissenschaft Braunschweig/R. Glockenmeier
KiWi-Kinder im Kurs „Die Kraft der Frühblüher“ im Agnes-Pockels-Labor(Technische Universität Braunschweig).“ Foto: Haus der Wissenschaft Braunschweig/R. Glockenmeier Foto: Haus der Wissenschaft Braunschweig/R. Glockenmeier

Artikel teilen per:

16.04.2019

Braunschweig. Am Dienstagmorgen, begann für 90 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren das zweitägige wissenschaftliche Ferienprogramm im Haus der Wissenschaft Braunschweig. Die KiWi-Forschertage organisiert das Haus der Wissenschaft damit bereits zum zwanzigsten Mal. Am zweiten Programmtag bekommen die Teilnehmenden für ihren großen Forscherdrang das KiWi-Diplom verliehen, so Das Haus der Wissenschaft.


In 17 verschiedenen wissenschaftlichen Veranstaltungen können die Nachwuchsforscher dieses Mal im Labor experimentieren, Vorlesungen hören und einen Blick hinter die Kulissen der Braunschweiger Forschungseinrichtungen werfen. Zum Abschluss werde allen Kindern das KiWi-Diplom verliehen.

Was sind Primzahlen und was macht sie so interessant? Wo leben fleisch-fressende Pflanzen und wie ist es möglich, dass sie Tiere fressen können? Wie werden Maschinen und Roboter programmiert? Und auch die wichtigste Frage wird behandelt: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die neugierigen Nachwuchsforscher bei den KiWi-Forschertagen für Kinder auf den Grund. Aus zahlreichen wissenschaftlichen Angeboten hätten sie sich vor Beginn ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen können. Dabei sind Kurse und Vorlesungen in Biologie, Mathematik, Ingenieurwissenschaften, aber auch Geschichte und Kunst und es gebe Einblicke in die Welt der Medizin.

1.500 Kinder in zehn Jahren


KiWi gebe es bereits seit zehn Jahren im Haus der Wissenschaft Braunschweig. Mehr als 1.500 Kinder haben an zirka 436 verschiedenen natur-, ingenieur- oder geisteswissenschaftlichen Kursen teilgenommen. 120 Busse der Braunschweiger Verkehrs-GmbH hätten die Kleinen auf Exkursionen zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, zum Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, zu den Sternfreunden Hondelage oder an viele weitere Partnereinrichtungen der Braunschweiger Forschungsregion gefahren. Und zahlreiche Sponsoren hätten das Projekt in der Zeit unterstützt.

Das Haus der Wissenschaft Braunschweig veranstalte das wissenschaftliche Kinderferienprogramm in Kooperation mit FiBS (Ferien in Braunschweig), der Jugendförderung der Stadt Braunschweig und der Braunschweiger Verkehrs-GmbH. Das Programm werde dieses Mal gefördert durch das Braunschweiger Unternehmen EWE-Armaturen und den Science Club des Haus der Wissenschaft Braunschweig. Auch zu dieser Veranstaltung sei es dem Haus der Wissenschaft Braunschweig in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen der Stadt möglich, Stipendien an Kinder zu vergeben, die aus finanziellen Gründen sonst nicht teilnehmen könnten.


zur Startseite