Alstom eröffnet neues Instandhaltungsdepot in Braunschweig


Alstom eröffnete in Braunschweig ein neues Servicewerk für die Instandhaltung von  Personentriebzügen und E-Loks. Foto: Alstom
Alstom eröffnete in Braunschweig ein neues Servicewerk für die Instandhaltung von Personentriebzügen und E-Loks. Foto: Alstom | Foto: Alstom



Braunschweig. Alstom eröffnete in Braunschweig ein neues Servicewerk für die Instandhaltung von Personentriebzügen und E-Loks. Der Standort ist um zwei zusätzliche Instandhaltungshallen erweitert worden, die mit elektrifizierten Gleisen, einer modernen Unterflurdrehbank und einer Zugwaschanlage ausgestattet sind. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf etwa 15 Millionen Euro.

Zudem wurden 130 neue Arbeitsplätze in Braunschweig geschaffen. Anlässlich der Eröffnungsfeier unterzeichneten Rainer Blüm, Geschäftsführer der WestfalenBahn GmbH, und Dr. Martin Lange, Alstom Transport Geschäftsführer in Deutschland, einen 15-Jahresvertrag über die Reinigung der WestfalenBahn-Züge, die auf den Strecken Rheine–Braunschweig und Bielefeld–Braunschweig verkehren. „Alstom ist es in weniger als vier Jahren gelungen, die lange Industrietradition dieses Standortes, die mehr als hundert Jahre zurückreicht, wieder aufleben zu lassen und ein hochmodernes Instandhaltungswerk zu schaffen. Weitere Investitionen werden in den nächsten Jahren folgen, unter anderem in eine moderne Lackieranlage”, sagte Dr. Martin Lange während der Depoteröffnung. Bislang war der Standort hauptsächlich auf die Modernisierung und Instandsetzung von Dieseltriebzügen spezialisiert. Ab Dezember 2015 wird Alstom in Braunschweig die präventive und korrektive Wartung der gesamten ENNO-Flotte von Elektrozügen durchführen, die vom Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) gekauft wurden und von der metronom Eisenbahn GmbH betrieben werden. Damit die 20 Züge instandgehalten und die Hauptuntersuchungen durchgeführt werden können, wurden auf dem Werksgelände und im Depot Oberleitungen verlegt. Außerdem wurde der gesamte Gleisanschluss über eine Länge von 3,6 Kilometern elektrifiziert. Neben Überholungen, Unfallinstandsetzungen, betriebsnahen Instandhaltungs- und Wascharbeiten wird nun auch das Reprofilieren der Räder im Werk durchgeführt – dank einer neuen modernen Unterflurdrehbank.


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