CoLiving Campus: Wissenschaftsquartier soll konkrete Form annehmen

Verwaltung schlägt Unterzeichnung eines Letter of Intent mit Land und TU vor.

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Symbolbild | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Braunschweig. Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, für die Entwicklung eines Wissenschaftsquartiers am Campus Nord mit dem Land Niedersachsen und der TU einen "Letter of Intent" zu unterzeichnen. Mit dem "CoLiving Campus" solle ein Quartier entstehen, das Akteuren aus Wissenschaft und Stadtgesellschaft im urbanen Raum zusammenbringt und sie zur aktiven Mitgestaltung einlädt, wie die Stadt Braunschweig am heutigen Donnerstag mitteilte. Der "Letter of Intent" vereinbare grundsätzlich die Bereitschaft aller Partner, ihre Grundstücke am Campus Nord und an den benachbarten Flächen rund um die städtische Sportanlage Beethovenstraße in das Projekt einzubringen. In einem weiteren Schritt solle die Verwaltung ermächtigt werden, die nähere Ausgestaltung eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses gemeinsam mit der TU in einem Kooperationsvertrag zu fassen.



Ziel dieses im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) festgeschriebenen Rahmenprojekts sei es, Bildung und Forschung, Wohnen und Arbeiten, Natur, Kultur und Versorgung in einem gemischten urbanen Quartier in der Nordstadt zu vereinen. Dazu sollen in Kooperation der Stadt mit der Technischen Universität (TU) der TU-Standort Campus Nord am Bienroder Weg und das benachbarte Sportgelände der Stadt östlich der Beethovenstraße zu einem Modellquartier entwickelt werden. Am "CoLiving Campus" sollen gemeinschaftliches Leben, Lernen, Forschen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe zueinander stattfinden. Dadurch entstünden neue Räume und Möglichkeiten für transdisziplinäre Forschung und Lehre in Kombination mit innovativen Formen des Wohnens und Arbeitens.

Kulturausschuss soll sich noch heute mit Vorschlag befassen


Am heutigen Donnerstag, 6. Oktober, will sich der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft damit befassen. Nach der Vorberatung in weiteren Ausschüssen und dem zuständigen Stadtbezirksrat entscheide der Rat in seiner Sitzung am 22. November, hieß es. Es werde angestrebt, den "Letter of Intent" noch in diesem Jahr zu unterzeichnen und auf dieser Basis das Bürgerbeteiligungsverfahren im Jahr 2023 durchzuführen. Der Rahmenplan solle 2024 veröffentlicht werden.


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