Braunschweig. Die Stadt Braunschweig hat auf der Sportanlage Schapen einen neuen Multifunktionsplatz gebaut. Dieser rund 515 Quadratmeter große, allwettertaugliche Platz ist ab dem heutigen Mittwoch offiziell eröffnet, teilt die Verwaltung mit.
"Mit dem neuen Multifunktionsplatz hier in Schapen ist ein Ort für den Sport und die Gemeinschaft entstanden. Wir investieren in unsere Sportinfrastruktur, um den Schul- und Vereinssport zu fördern und Bewegungsräume zu schaffen, die alle Generationen ansprechen", sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bei der Eröffnung am heutigen Mittwoch.
Neuer Platz in Schapen für viele verschiedene Sportarten
Die Sportanlage in Schapen bestand bisher aus einem Naturrasen- und einem Kunststoffrasenspielfeld für die Sportart Fußball, sechs Tennisplätzen, einer Beachvolleyballanlage und einer Weitsprunganlage. Der Multifunktionsplatz, der in enger Abstimmung mit dem Sportverein TSV 1921 Schapen geplant wurde, bietet nun zusätzlich eine Vielzahl an weiteren Nutzungsmöglichkeiten. Neben den Hauptsportarten Basketball (inklusive Streetball bzw. 3x3) und Faustball können hier auch Handball, Badminton, Tennis, Volleyball sowie Aerobic-, Turn-, Dehn- und Entspannungsübungen durchgeführt werden.
Damit wird der Platz nicht nur den Bedürfnissen des Vereins gerecht, sondern steht auch der Öffentlichkeit als inklusiver und familienfreundlicher Bewegungsraum zur Verfügung. Dies entspricht dem Ziel des Masterplans Sport 2030 der Stadt Braunschweig, den Bestand an allwettertauglichen Sportplätzen für den Schul- und Vereinssport auszubauen und bestehende Sportanlagen zu multifunktionalen Sportzentren weiterzuentwickeln.
Der neue Multifunktionsplatz wurde mit einem wasserdurchlässigen Kunststoffbelag ausgestattet. Ein umlaufendes Drainagesystem sorgt für eine umweltfreundliche Entwässerung. Ein drei Meter hohes, geräuscharmes Ballfangnetz umgibt den Platz. Die Bauarbeiten umfassten zudem die Modellierung eines seitlichen bepflanzten Erdwalls sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangswegs.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 220.000 Euro, die aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt wurden.

