Flughafen Braunschweig-Wolfsburg und Flugplatz Emden kooperieren

Mit der Kooperation möchte man die Zusammenarbeit vertiefen, um wirtschaftliche und operative Synergieeffekte zu realisieren.

Olaf Schmidt (links), Geschäftsführer des Flugplatzes Emden, und Michael Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg, unterzeichneten den Kooperationsvertrag.
Olaf Schmidt (links), Geschäftsführer des Flugplatzes Emden, und Michael Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg, unterzeichneten den Kooperationsvertrag. Foto: Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH

Braunschweig. Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg und der Flugplatz Emden vertiefen ihre Zusammenarbeit, um wirtschaftliche und operative Synergieeffekte zu realisieren. In Braunschweig wurde deswegen am heutigen Freitag ein entsprechender Kooperationsvertrag unterschrieben, in dem die Eckpunkte dieses Projekts festgelegt worden sind. Dies teilte die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH in einer Pressemitteilung mit.



"Unsere erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Umsetzung des gemeinsamen niedersächsischen Förderprojekts Remote-Tower-Center (RTC) hat uns den Blick auf weitere Felder geöffnet, auf denen wir erfolgreich kooperieren können", sagt Michael Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg. Sein Emdener Kollege Olaf Schmidt ist sich sicher: "Bei der Beschaffung von Material und Dienstleistungen haben wir am Markt gemeinsam eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber unseren Lieferanten und es eröffnet den Zugang zu Sonderkonditionen." Diese Kooperation habe keine wirtschaftliche oder rechtliche Verflechtung beider Unternehmen zur Folge, betonen beide.

Logistik und Sicherheit


Ziel sei es, den Beschaffungsbedarf beider Standorte nach Möglichkeit zu bündeln, um einerseits die Nutzung von Mengenrabatten zu erreichen, andererseits Mindestabnahmen erfüllen zu können und eine Kostenoptimierung durch das Vermeiden unwirtschaftlicher Mehrabnahmen zu erreichen.

Darüber hinaus wollen beide Unternehmen eine gemeinsame Strategie bei Planung und Umsetzung von Trainingsmaßnahmen in allen Bereichen des Flughafenbetriebs entwickeln und umsetzen. Auch hier soll mit Hilfe kooperierender Beschaffungsmaßnahmen eine Kostenoptimierung erreicht werden.

Vereinbart werde auch der Austausch und die Weiterentwicklung sicherheitsrelevanter Themen, um das Sicherheitsniveau an beiden Standorten immer auf dem neuesten Stand zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit bei der nachhaltigen Weiterentwicklung der Flughäfen steht ebenfalls auf der Agenda. Hier sollen die Projekte, die bereits umgesetzt worden sind, zukunftsorientiert weiter ausgebaut werden.


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