Fridays for Future - Fahrradkundgebung in Braunschweig mit über 100 Teilnehmenden

Anlass der Demo waren die verbleibenden 100 Tage bis zur Bundestagswahl. Man fordert für Deutschland Klimaneutralität bis spätestens 2035 und für Braunschweig bis 2030.

(Symbolbild)
(Symbolbild) | Foto: Anke Donner

Braunschweig. Am heutigen Freitag fand anlässlich der verbleibenden 100 Tage bis zur Bundestagswahl ein bundesweiter dezentraler Aktionstag von Fridays for Future statt. Gemeinsam mit ver.di, unteilbar und anderen Bündnisspartnern wurde bundesweit in mehr als 30 Städten unter dem Motto #Aufbruchsklima demonstriert. Auch in Braunschweig gab es eine Kundgebung mit anschließender Fahrraddemo durch die Innenstadt, an der mehr als 100 Personen teilnahmen. Hierüber berichtet die Braunschweiger Ortsgruppe von Fridays for Future (FFF) in einer Pressemitteilung.


"Wir haben heute gezeigt, wo der Wandel stattfindet: Auf der Straße! Es stehen so viele Menschen hinter den Forderungen von Fridays for Future. Mit unserem Protest wird Klimagerechtigkeit in die Köpfe aller Menschen geholt. Gemeinsam schaffen wir eine klimagerechte Zukunft!", sagt Amélie Kniese, 15, Schülerin. Konkret fordern die Aktivisten in Deutschland Klimaneutralität bis spätestens 2035 und in Braunschweig selbiges bis 2030. Hierbei werden sie von zahlreichen Wissenschaftlern unterstützt. Um die Forderungen umzusetzen, sind unter anderem ein früherer Kohleausstieg und eine Verkehrswende notwendig. Fridays for Future, ver.di und unteilbar sowie viele andere Vereine, Gruppen und NGOs arbeiten zusammen, um die Forderungen der Bewegung an die (Politik gegenüber der) breite(n) Gesellschaft zu kommunizieren.

Sebastian Wertmüller, Sprecher der Gewerkschaft ver.di in Braunschweig, fügt hinzu: "Keine Verkehrswende in den Städten ohne ÖPNV und ohne Rad. Kein besserer ÖPNV und keine Fahrradinfrastruktur ohne Umsteuerung beim Geld. Klimasünder müssen zur Kasse gebeten werden, Menschen mit wenig Geld entlastet und Gebrauch klimafreundlicher Verkehrsmittel honoriert! Die Verkehrswende muss ökologisch und sozial sein."

Bei Fragen und für Interviews stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.


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