Für 590.000 Euro: Schulverkehrsgarten soll auf neuen Stand gebracht werden

Das Außengelände der städtischen Jugendverkehrsschule ist in vielerlei Hinsicht veraltet und weist Schäden auf.

Fahrradstraße gehören heutzutage zum Stadtbild dazu – in der Jugendverkehrsschule sind sie noch nicht zu sehen (Symbolfoto).
Fahrradstraße gehören heutzutage zum Stadtbild dazu – in der Jugendverkehrsschule sind sie noch nicht zu sehen (Symbolfoto). | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Braunschweig. Die Außenanlage der Jugendverkehrsschule in der Ortwinstraße soll neugestaltet werden. Das hat der Umwelt- und Grünflächenausschuss auf Vorschlag der Verwaltung am Mittwoch, 9. September beschlossen. Die Infrastruktur der 1964 als "Schulverkehrsgarten" eröffneten Einrichtung weist erhebliche altersbedingte Schäden auf. Zudem entspricht sie nicht mehr den Anforderungen moderner Verkehrserziehung, teilt die Stadt mit. So fehlen zum Beispiel Kreisverkehre, Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Bereiche. Diese gehören aber heute ebenso zum Straßenbild wie taktile Leitsysteme für Menschen mit Beeinträchtigungen.



In Abstimmung mit der Jugendverkehrsschule und der Schulverwaltung hat ein Ingenieursbüro eine Anlage entworfen, die moderne Formen der Verkehrsführung enthält und nicht nur das Befahren einer einfachen Übungsstrecke ermöglicht, sondern unterschiedliche Situationen des täglichen Straßenverkehrs abbildet und miteinander verknüpft. So können die Kinder die Anwendung von Verkehrsregeln üben: an Kreuzungen, beim Ein- und Abbiegen und so weiter.

590.000 Euro soll die Erneuerung kosten


Die Kosten werden auf rund 590.000 Euro geschätzt. Wenn der Rat der Finanzierung zustimmt, soll die Maßnahme im nächsten Jahr verwirklicht werden. Alle Einzelheiten und eine Planskizze in Beschlussvorlage 26-29533 unter www.braunschweig.de/ratsinfo.