Braunschweig. Mit der „Glückstour“ haben Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger einmal mehr gezeigt, dass ihr traditionelles Image als Glücksbringer weit über Symbolik hinausgeht: Vom 25. Mai bis zum 3. Juni legten rund 50 Teilnehmer auf dem Fahrrad an die 1.000 Kilometer von Braunschweig bis nach Straubing zurück. Kurz vor dem Aufbruch der Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger nahm Chefarzt Dr. Andreas Beilken auf dem Braunschweiger Schlossplatz eine Spende in Höhe von 3.000 Euro für die Kinderklinik des skbs entgegen, wie das Städtische Klinikum Braunschweig (skbs) in einer Pressemitteilung berichtet.
Das Ziel der privat organisierten Aktion war es, Spenden zu sammeln, Hoffnung zu schenken und Unterstützung dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Die Glückstour zähle zu den größten privat organisierten Wohltätigkeitsaktionen in Deutschland und verbinde sportliches Engagement mit konkreter Unterstützung vor Ort. Die erste Etappe führte am 25. Mai bei strahlendem Wetter von Braunschweig durch den Harz bis nach Duderstadt im Eichsfeld.
Starkes Zeichen für Engagement
„Der Start der Glückstour in Braunschweig verleiht dieser Aktion für uns im skbs eine besondere Bedeutung. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung: Mit ihrem großen Engagement ermöglichen die Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger konkrete Hilfe für schwer kranke Kinder in unserer Region“, so Dr. Beilken. Mit der Glückstour setze das Schornsteinfegerhandwerk ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement und zeige, wie wirkungsvoll gemeinsames Handeln konkrete Hilfe vor Ort ermöglichen kann.

