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Karneval: Sessionseröffnung auf dem Kohlmarkt abgesagt

Die öffentliche Prinzenproklamation, der Prinzensudanstich und der Biwak auf dem Kohlmarkt sind abgesagt. Die Braunschweiger Karnevalisten planen nunmehr stattdessen eine digitale, nichtöffentlich zugängliche Prinzenproklamation im „kleinsten Kreis“ in der Dornse.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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28.10.2020

Braunschweig. Was bereits bei der Übergabe der Schirmherrschaft für die Session 2020/2021 an Oberbürgermeister Ulrich Markurth vermutet wurde, ist nun Gewissheit: die öffentliche Sessionseröffnung am 11. November auf dem Kohlmarkt muss coronabedingt abgesagt werden. Die für Braunschweig gemeldeten Infektionszahlen, die am heutigen Mittwoch den Wert für die 7-Tage-Inzidenz von 53,7 erreicht haben, lassen trotz Hygiene-Konzept eine derartige öffentliche Veranstaltung nicht zu. Die Braunschweiger Karnevalisten planen nunmehr stattdessen eine digitale, nichtöffentlich zugängliche Prinzenproklamation im „kleinsten Kreis“ in der Dornse. Dies teilt das Komitee Braunschweiger Karneval mit.



Programmpunkte seien die Sessionseröffnungs-Ansprachen von Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der Komitee-Sprecherin Linda Radke. Anschließend werde der neue Prinz der Stadt Braunschweig proklamiert und das Braunschweiger Dreigestirn mit Bauer Dirk und Till Jan komplettiert. Vorgestellt würden auch das neue Kinderprinzenpaar der Stadt Braunschweig mit Kinder-Till. Auch der traditionelle Prinzensudanstich solle nicht fehlen.

Ein Live-Stream solle auf einen YouTube-Kanal sowie den Facebook-Seiten aller Karnevalsgesellschaften in und um Braunschweig geschaltet werden. Die Übertragung wird am 11. November um zirka 11 Uhr beginnen und zirka 12.30 Uhr enden. Während dieser Veranstaltung werde auch die norddeutsche Karnevalshochburg Braunschweig im Rahmen einer vom Bund Deutscher Karneval veranstalteten nationalen Videokonferenz zur Sessionseröffnung präsentiert. Jetzt hoffen die Braunschweiger Karnevalisten, dass sich das Infektionsgeschehen in den nächsten Tagen nicht soweit dramatisch verschärfe, dass auch diese interne Veranstaltung abgesagt werden müsse.


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