Weniger Unfälle, aber mehr Verkehrstote in Braunschweig

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Die Zahl der Verkehrsunfälle im Stadtgebiet von Braunschweig ist gesunken. Allerdings gab es mehr Tote. Symbolfoto: Alexander Panknin
Die Zahl der Verkehrsunfälle im Stadtgebiet von Braunschweig ist gesunken. Allerdings gab es mehr Tote. Symbolfoto: Alexander Panknin

Braunschweig. Am Donnerstag gab die Polizeiinspektion Braunschweig die Verkehrsunfallstatistik für das Stadtgebiet heraus. Die Auswertung zeigt, dass im Jahr 2017 weniger Verkehrsunfälle registriert wurden. Allerdings ist die Zahl der im Straßenverkehr tödlich Verunglückten auf sieben gestiegen.


Insgesamt ging die Zahl der Verkehrsunfälle im Stadtgebiet auf 8.354 (Vorjahr 8.464) zurück. 1.132 Menschen (2016/1.120) wurden bei den Unfällen verletzt, davon 128 schwer undund 991 leicht verletzt.

Sieben Menschen kamen in 2017 bei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet ums Leben. Hier handelte es sich um vier Mofa- beziehungsweise Motorradfahrer, zwei Fußgänger sowie einen Autofahrer. Die sieben Todesopfer (2016/2) waren zwischen 19 und 89 Jahren alt. In fünf Fällen waren die Verstorbenen laut Polizei als Unfallverursacher anzusehen. Ein 89-jähriger Fußgänger sowie ein 27-jähriger Motorradfahrer gerieten ohne eigenes Verschulden in den Unfall.

Unfallzahlen weiter senken


Zu der Unfallstatistik 2017 sagt Axel Werner, der Leiter der Polizeiinspektion Braunschweig: "Wir sind erfreut, dass die Zahl der Verkehrsunfälle auch im Jahr 2017 wieder gesunken ist, auch wenn dabei bedauerlicherweise etwas mehr Menschen zu Schaden gekommen sind. Der langjährige Rückgang der Verkehrsunfälle spiegelt auch die vielfältigen Maßnahmen der Polizeiinspektion Braunschweig im Rahmen der Verkehrssicherheitsinititative 2020 wieder. Die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer liegt der Polizei in Braunschweig besonders am Herzen. Deshalb werden wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit den anderen Verkehrssicherheitspartnern zielgerichtete Präventionsmaßnahmen durchführen. Mit der Initiative "Freundlich & fair im Braunschweiger Straßenverkehr" wollen wir deutlich machen, dass gegenseitige Rücksichtnahme ein erster und wichtiger Schritt zur Verkehrsunfallprävention ist. Daneben sehen wir auch weiterhin die Notwendigkeit zur Durchführung intensiver Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen. Die Sicherheit der Kinder und der Senioren sind weitere wichtige Handlungsfelder. Verstärkt werden wir unter anderem die Auswirkungen des Phänomens "Elterntaxi" im Fokus haben. Mit Sorge sehe ich den Anstieg der Fälle, bei denen sich die Unfallverursacher unerlaubt vom Unfallort entfernen und sich aus der Verantwortung stehlen wollen."

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