Wieder Warnstreik: Verdi legt die Stadt für zwei Tage lahm

Dienstag und Mittwoch bleiben Busse und Straßenbahnen in den Depots. Auch bei den Kitas und der Müllabfuhr wird es zu Einschränkungen kommen.

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Archivbild | Foto: Ann-Kathrin Weusthoff

Braunschweig. Wie die Gewerkschaft Verdi mitgeteilt hat, wird die BSVG sowohl am Dienstag, 21. März, als auch am Mittwoch, 22. März, von Betriebsbeginn bis Betriebsende bestreikt. Busse und Bahnen müssen deshalb im Depot bleiben. Es wird keinen Linienverkehr der BSVG geben (alle Stadtbahnlinien sowie alle Buslinien mit einer 400er-Nummer). Dies gilt auch für die Anruf-Linien-Taxis (ALT). Das teilt die Braunschweiger Verkehrs-GmbH in einer Pressemeldung mit



Der Service-Point am Hauptbahnhof und das Service-Center am Bohlweg bleiben ebenfalls geschlossen. Die Service-Hotline ist eingeschränkt von 6 bis 14 Uhr erreichbar.

Reine Schulbusse fahren


Der sogenannte freigestellte Schülerverkehr, also die Schulbusse, die direkt zu den Grundschulen fahren, wird trotz des Streiks an beiden Tagen erbracht und fährt zu den üblichen Zeiten. Die BSVG bittet alle Fahrgäste, sich auf die Streiktage einzustellen, und bedauert alle Unannehmlichkeiten, die durch den Streik entstehen.

Auch Kitas und Müllabfuhr betroffen


Doch der ÖPNV ist nicht der einzige Bereich, der Dienstag und Mittwoch bestreikt wird. Laut einer Pressemitteilung von Verdi sind Beschäftigte der Stadt Braunschweig, Stadtbad BS, BS Energy, BS-SE, BSVG, Jobcenter BS, ALBA, Bellis / Arbeitsagentur, DRV, WSV, DLR, PTB, Bundesbehörden und Forschungseinrichtungen des Bundes am Standort Braunschweig zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Es werde zwei Tage lang zur Einstellung des ÖPNV, zu Schließungen bei Dienststellen, zu Einschränkungen bei den Kitas und bei der Müllabfuhr und in vielen anderen Bereichen kommen, so ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller.


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