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Zugmarschall Baller: "Karneval hätte wegen des Krieges nicht stattfinden können"

Bei der Übergabe des Stadtsäckels und Rathausschlüssels sprach Zugmarschall des Komitees Braunschweiger Karneval Gerhard Baller mit regionalHeute.de über die vergangenen zehn Jahre und die Zukunft.

von Martin Laumeyer und Thomas Stödter


Zugmarschall Gerhard Baller resümiert im Gespräch mit regionalHeute.de seine Zeit im Amt. Foto: Thomas Stödter / Video: Thomas Stödter

Braunschweig. Die üblicherweise am Aschermittwoch zum Sessionsabschluss vorgesehene "Schoduvel-Beerdigung" konnte in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden. Im kleinen Kreis übergaben die Karnevalisten an diesem Tag dem Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum Stadtsäckel und Rathausschlüssel. Bei diesem Anlass kam regionalHeute.de ins Gespräch mit dem Zugmarschall des Komitees Braunschweiger Karneval Gerhard Baller, der seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte.


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Nach zehn Jahren in der Funktion des Zugmarschalls wolle Baller sich jetzt mehr Zeit für die Familie nehmen. "Meine ganze Freizeit ist bisher in den Karneval geflossen und jetzt rebelliert ein bisschen die Familie", so Baller. In diesen zehn Jahren sei der schwerste Moment die Absage des diesjährigen Karnevals gewesen. Denn hätte er trotz Pandemie starten können, so hätte man ihn aufgrund des Ukraine-Kriegs absagen müssen, wie Baller im Gespräch mit regionalHeute.de verrät.

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"Das ist eigentlich der allergrößte Tiefpunkt, angesichts der weltweiten Eindrücke, die auf uns einprasseln", resümiert Baller. Wie es mit ihm und auch mit dem Karneval in Braunschweig weitergeht und wer sein Nachfolger wird, erfahren Sie im Videointerview.


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