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CDU stellt Dringlichkeitsantrag zum Erhalt der Förderschule


Die CDU-Kreistagsfraktion ist für die Weiterführung der Schule am Teichgarten. Foto: Max Förster
Die CDU-Kreistagsfraktion ist für die Weiterführung der Schule am Teichgarten. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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11.12.2017

Wolfenbüttel. Mit einem Dringlichkeitsantrag an den Kreistag sowie die davor angesetzte Kreisausschusssitzung möchte die CDU-Kreistagsfraktion die Weiterführung der Schule am Teichgarten bis zum Ende des im Koalitionsvertrag vorgesehenen Bestandsschutzes 2028 erreichen.


„Wir haben im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU in Hannover auch auf Drängen der CDU festgelegt, die Förderschule Lernen zunächst zu erhalten. Diese Möglichkeit sollten wir nutzen und damit den berechtigten Interessen der Kinder und deren Eltern gerecht werden“, stellte der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg vor der Fraktion fest.

Der schulpolitische Sprecher Klaus Hantelmann nannte drei Gesichtspunkte, die zunächst für eine Fortführung der Förderschule Lernen sprächen. Zunächst befände sich das Regionale Zentrum für Inklusion erst im Aufbau, auch sei ein regionales Inklusionskonzept noch nicht vorhanden, um die Übergänge der Schülerinnen und Schüler in das allgemeinbildende Schulsystem sachgerecht zu gestalten. Solange diese Voraussetzungen fehlten, sollte das gut funktionierende Förderschulzentrum erhalten bleiben, hier sei die sonderpädagogische Kompetenz gebündelt gegeben. „Momentan ist zur Umsetzung der inklusiven Konzepte gerade im Sek I – Bereich nicht genug Personal vorhanden, so dass keine hinreichende Förderung erfolgen kann,“ stellte Klaus Hantelmann abschließend fest.


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