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Chemie-Unfall bei Lehnkering - Feuerwehr probt den Ernstfall



Wolfenbüttel

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Chemie-Unfall bei Lehnkering - Feuerwehr probt den Ernstfall

von Werner Heise


In Kontaminations-Schutzkleidung prüfen Einsatzkräfte der Feuerwehr den mit giftigem Stoff gefüllten Kesselwagen. Fotos/Video: Werner Heise Foto: Werner Heise

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Linden. Aufregung auf dem Werksgelände des Chemie-Logistik-Unternehmens Lehnkering in der Wendessener Straße. Ein Gabelstapler ist mit einem Kesselwagen kollidiert. Der Kesselwagen, der mit gesundheitsgefährdenden Stoffen gefüllt ist, leckt und vom Stapler gefallene Fässer mit Benzinmischung entzünden sich. Der Fahrer bleibt bewusstlos liegen. Mit diesem Übungsszenario wurden die Ortsfeuerwehren Linden und Wolfenbüttel am heutigen Mittwochabend konfrontiert.

Weit über das Werksgelände hinaus war die angesprungene Brandmeldeanlage zu hören. Mit einem schrillen Heul-Signal und einer lautstarken Bandansage wies sie auf einen Störfall hin. Mit Blaulicht und Martinshorn eilten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu dem realistisch hergerichteten Übungsszenario, das mächtig vor sich herqualmte. Unter dem Wassererguss der Sprinkleranlage und den Augen zahlreicher Beobachter arbeitete die Feuerwehr die ihr gestellte Aufgabe ab.

Keine Werkfeuerwehr


Einmal im Jahr führt das Chemie-Logistik-Unternehmen Lehnkering, das seit 2006 keine eigene Werkfeuerwehr mehr besitzt, diese Art von Übung zur Erprobung der Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr durch. Die anschließende Manöver-Kritik, bei einer Verpflegung des Deutschen Roten Kreuzes, soll dann die Schwachstellen herausarbeiten, die im Ernstfall vermieden werden sollten.




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