Coronavirus: Land stellt 4,4 Milliarden Euro Hilfen zur Verfügung

Auch soziale Einrichtungen müssten unterstützt werden, so Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg.

Soziale Einrichtungen und Klinik seien aktuell besonders belastet und müssten unterstützt werden, so der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg. (Symbolbild)
Soziale Einrichtungen und Klinik seien aktuell besonders belastet und müssten unterstützt werden, so der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg. (Symbolbild) Foto: pixabay

Wolfenbüttel. Um die Folgen der Einschränkungen wegen des Coronavirus besonders für die Wirtschaft und damit auch für die Arbeitnehmer abzufedern, habe das Land Niedersachsen am Dienstag umfangreiche Hilfen bereitgestellt: „Die Landesregierung stellt zur Eindämmung der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 4,4 Milliarden Euro bereit. Zur Stützung unseres Gesundheitssystems und der Wirtschaft stellen wir 1,4 Milliarden Euro an Barmitteln bereit“, so der Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg in einer Pressemitteilung. Zusätzlich werde der Bürgschaftsrahmen von zwei auf drei Milliarden Euro erhöht, sodass in Summe - zunächst - 4,4 Milliarden Euro zur Verfügung stünden.


"Aus Verantwortung für uns alle müssen wir ohne weitere Verzögerungen für einen begrenzten Zeitraum unser gesellschaftliches Leben und unsere Gewohnheiten weiter herunterfahren. Alles hat sich dem Schutz unserer Bevölkerung und der Gesundheit unterzuordnen, so sehr einige auch am Sinn bestimmter Maßnahmen zweifeln mögen. Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren und müssen besonders an die denken, die aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes besonders gefährdet sind", erklärt Oesterhelweg zur aktuellen Lage.

Maßnahmen des Bundes kommen obendrauf


Hinzu kämen die umfangreichen Maßnahmen des Bundes. Sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch die Bundesagentur für Arbeit haben im Internet Informations-Sonderseiten angelegt und für die Unternehmen Hotlines geschaltet. Auch das niedersächsische Wirtschaftsminsterium habe mehrere Nummern geschaltet, um den Unternehmen schnell mit Informationen zu helfen.

Soziale Einrichtungen unterstützen


„Es kommt jetzt darauf an, gerade den kleinen und mittleren Unternehmen unbürokratisch und schnell zu helfen. Es darf und wird keine unnötigen bürokratischen Prozesse geben. Die Hilfe muss schnell dort ankommen, wo sie benötigt wird: Bei den Unternehmen und den Menschen vor Ort. Das werden wir sicherstellen“, so Frank Oesterhelweg. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Notwendigkeit, die sozialen Einrichtungen und Kliniken zu unterstützen, die aktuell besonders belastet würden.

"Es ist mir ein besonderes Anliegen all' denen zu danken, die in dieser schwierigen Zeit ihren Dienst unter hohen Belastungen leisten ... im Gesundheitssystem, in der Pflege, bei Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Rettungs- und Hilfsdiensten, in den Krisenstäben, in ehrenamtlichen Verwendungen oder einfach auf privater Ebene!"


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