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Das DRK lädt ein: Vortrag zum Thema „Autismus und Studium“


Menschen mit Autismus nehmen ihre Umwelt anders wahr. Das kann im Studienalltag zu Problemen führen. Foto: ITZ Wolfenbüttel
Menschen mit Autismus nehmen ihre Umwelt anders wahr. Das kann im Studienalltag zu Problemen führen. Foto: ITZ Wolfenbüttel Foto: ITZ Wolfenbüttel

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27.08.2019

Wolfenbüttel. Der Vortrag mit dem Titel „Autismus und Studium“ beginnt am Donnerstag, den 29. August um 18 Uhr im Wolfenbütteler Integrations- und Therapiezentrum (ITZ), Am Exer 19a. Der Eintritt ist frei.

Organisiert wird diese Veranstaltung von der Autismusambulanz im ITZ. Über diese Veranstaltung informiert ebenfalls das ITZ.

Viele junge Menschen entscheiden sich für ein Studium. Auch Menschen mit Behinderungen besuchen vermehrt Hochschulen oder Universitäten. Studierende mit Autismus begegnen dabei besonderen Herausforderungen. Wie sehen diese Herausforderungen aus und welchen Barrieren begegnen die Betroffenen? Diese Fragen beantworte die Referentin Maren Haas, eingeladen vom Wolfenbütteler Sozialunternehmen DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH. Haas stelle die Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung an Universitäten und Hochschulen vor. Dabei beziehe sie sich auch auf ihre eigenen Studienerfahrungen als Autistin an der TU und an der HBK Braunschweig. Das Studium, so Maren Haas, markiere einen wichtigen Lebensabschnitt – den Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen, es fordere ein höheres Maß an Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Dabei seien deutlich mehr Entscheidungen zu treffen, als dies noch in der Schule der Fall war. Zudem gehe es hier nicht nur um Wissensvermittlung, sondern ein Studium beinhalte die Möglichkeit, sich persönlich und sozial-emotional zu entwickeln.

Studierende mit Autismus begegnen besonderen Herausforderungen


Im Wolfenbütteler Integrations- und Therapiezentrum werden Menschen mit Autismus gefördert, sie und ihre Familienangehörigen erhalten Beratung und wertvolle Hinweise. Hier treffen sich Eltern und Angehörige von autistischen Kindern/Jugendlichen regelmäßig monatlich, um sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Dabei werden Themen besprochen, die auf Wunsch durch Fachvorträge vertieft werden. So sei die Idee zustande gekommen, einen Abend zu diesem spezifischen Thema zu gestalten. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung muss nicht erfolgen. Nähere Informationen zur Arbeit der Autismusambulanz im ITZ unter Telefon 05331 / 927 847 90 oder auf der Homepagehttp://www.itz-drk.de.


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