Peine. Die Deutsche Herzstiftung informiert in den bundesweiten Herzwochen 2026 (vom 1. bis 30. November) zum Thema „Herz aus dem Takt - Vorhofflimmern“. Wie das Klinikum Peine in einer Pressemeldung berichtet, beteiligt man sich daran mit einer Veranstaltung.
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Vorhofflimmern gilt als die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland. Wie die Deutsche Herzstiftung mitteilt, ist bei dieser Erkrankung das Herz völlig außer Takt. Die „flimmernden“ Vorhöfe, sind nicht mehr fähig, sich ordnungsgemäß zusammenzuziehen. Es kommt zu unregelmäßigen Herzaktionen.
Symptome variieren stark
Das Herz kann dann mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute rasen. Das Besondere: Keine andere Rhythmusstörung zeigt sich mit so unterschiedlichen Symptomen. Manche Betroffene versetzt der plötzliche unregelmäßige Herzschlag regelrecht in Panik. Bei anderen – Schätzungen gehen von bis zu jedem zweiten aus – tritt Vorhofflimmern ohne Beschwerden oder nur mit kaum merklichen Symptomen auf.
Umso wichtiger ist es, über die Erkrankung, ihre möglichen Folgen und die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose aufzuklären. Das Klinikum Peine beteiligt sich daher erneut an der Aufklärungskampagne und lädt am 4. November zu einer Informationsveranstaltung ein. Diese wird von Privatdozent Dr. Hanno Oswald, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, geleitet.
Mehrere Referenten
Neben Dr. Oswald werden weitere vier Referenten in allgemeinverständlichen Vorträgen zu verschiedenen Themenschwerpunkten referieren; davon drei weitere von der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin - Assistenzarzt German David Sanchez Espinel erläutert Symptome und Ursachen von Vorhofflimmern, Fachärztin Dr. Katharina Tannoubi gibt einen Einblick über Frequenzkontrolle versus Rhythmuskontrolle und Oberärztin Dr. Katharina Urfa erklärt die Katheterablation von Vorhofflimmern.
Zudem gibt es in diesem Jahr Unterstützung aus dem MVZ Kardiologie Peine. Dr. Stefan Werner wird sich dem Thema Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern widmen.
Warnsignale nicht unterschätzen
„Wir freuen uns sehr, mit unserer Veranstaltung einen Beitrag zur Aufklärung und Information über dieses wichtige Thema leisten zu können“, so Dr. Hanno Oswald. „Viele Betroffene nehmen die Warnsignale und Risikofaktoren von Vorhofflimmern nicht ernst genug. Dabei ist es wichtig, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln, um mögliche schwerwiegende Folgen, wie beispielsweise einen Schlaganfall, zu verhindern. Hier müssen wir durch gezielte Aufklärung und Prävention ansetzen – das ist unser Beitrag zur Gesundheitsvorsorge“, so der Chefarzt abschließend.
Der Vortrag richtet sich an alle interessierten Laien, die sich zu dem Thema informieren möchten. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, den Referenten und dem Chefarzt Fragen zu diesem oder anderen Themen zu stellen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 4. November, von 17 bis zirka 19.30 Uhr in der Cafeteria des Klinikums Peine statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.

