Dem Unglücks-Storch gehts gut

von Eva Sorembik


Das NABU Artenschutzzentrum in Leiferde betreut derzeit 16 Jungstörche, die bei ihren ersten Flugversuchen leicht verunglückt sind. Foto: NABU
Das NABU Artenschutzzentrum in Leiferde betreut derzeit 16 Jungstörche, die bei ihren ersten Flugversuchen leicht verunglückt sind. Foto: NABU

Grasleben/Leiferde. Die Feuerwehr rettete am gestrigen Mittwoch einen Jungstorch, der in acht Metern Höhe zwischen einer Satellitenschüssel und dem Dach eingeklemmt wurde. Nach der Rettung brachte die Feuerwehr den Jungvogel ins NABU-Zentrum nach Leiferde. reginalHeute.de fragte heute nach, wie es dem Tier nach seinem verunglückten Flugversuch jetzt geht.


Dem Unglücks-Storch gehe es gut, berichtet Bärbel Rogoschikvom NABU Artenschutzzentrum in Leiferde. Von seinem Absturz habe er zwar einige Schürfverletzungen und Hämatome davongetragen, sei aber ansonsten wohl auf. Derzeit wird der Jungstorch, der wahrscheinlich bei einem seiner ersten Flugversuche unglücklich abstürzte, im NABU Artenschutzzentrum aufgepäppelt. Er lebe derzeit mit einem weiteren Artgenossen in einer geschützten Voliere.

"Es ist nicht der erste Storch, der bei uns eingeliefert wurde", berichtet Rogoschik. In diesem Jahr seien es bereits 16 Störche, die im Artenschutzzentrum fit gemacht werden. Es komme öfters vor, dass Jungstörche bei ihren ersten Flugversuchen von Windstößen erfasst werden, ins Staucheln kommen und sich verletzten, weiß die Leiterin desNABU Artenschutzzentrums aus Erfahrung. Sie ist aber optimistisch, dass der neue "Patient" schon bald wieder davonfliegen kann. Sobald die Wunden verheilt sind und der Jungstorch richtig frisst, soll er zu den anderen Störchen in die freie Voliere kommen. Vor dort aus könne er dann selbst entscheiden, wann und wohin er weiter ziehen möchte.

Lesen Sie auch:


https://regionalhelmstedt.de/in-8-meter-hoehe-befreit-jungstorch-von-feuerwehr-gerettet/


mehr News aus der Region