Wolfenbüttel

DRK unterstützt Juniorhelfer an der Grundschule Harztorwall


 Melanie Niestrop (hinten, von links), Rektorin Birgit Oppermann, Katja Ertelt und Anne-Kathrin Tamme-Gloede und die Kinder der Juniorhelfergruppe freuen sich über die Zusammenarbeit. Foto: DRK
Melanie Niestrop (hinten, von links), Rektorin Birgit Oppermann, Katja Ertelt und Anne-Kathrin Tamme-Gloede und die Kinder der Juniorhelfergruppe freuen sich über die Zusammenarbeit. Foto: DRK

Artikel teilen per:

25.10.2017

Wolfenbüttel. Der Wolfenbütteler Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Grundschule am Harztorwall intensivieren ihre Zusammenarbeit. Die Juniorhelfergruppe der Schule erhält ein Startpaket vom DRK für ihre tägliche Arbeit.



Dazu gehört etwa ein Rucksack für die Helfer inklusive eines Trost-Teddys sowie umfangreiches Unterrichtsmaterial für den theoretischen Teil der Ersten Hilfe. In der Grundschule am Harztorwall lernen die Zweit- bis Viertklässler an einem Nachmittag pro Woche, wie sie Verbände anlegen, Verletzte betreuen und den Notruf absetzen. „Das Angebot ist äußerst beliebt. Die Plätze sind immer schnell belegt“, sagt Anne-Kathrin Tamme-Gloede. Die pädagogische Mitarbeiterin leitet die Juniorhelfergruppe. An der Schule gibt es nachmittags verschiedene Angebote – beispielsweise Sport, Musik, Tanz und eben auch die Erste-Hilfe-Gruppe.

„Die Juniorhelfer sind die Einsteiger in Sachen Erste Hilfe an der Schule. Ab der fünften Klasse geht es dann weiter mit dem Schulsanitätsdienst“, erklärt Melanie Niestrop, Ausbildungsleiterin des DRK-Kreisverbands, die zusammen mit Katja Ertelt, Leiterin des Wolfenbütteler Jugendrotkreuzes, das Startpaket an die Grundschule überreichte.

Erste Hilfe auf dem Schulhof? Kein Problem


Neben der Theorie sind die Juniorhelfer immer in der zweiten großen Pause des Tages im Einsatz. Auf dem Schulhof haben sie dafür eine rote Holzhütte. Dorthin gehen die anderen Schüler mit ihren Schürfwunden, anderen kleineren Verletzungen oder Bauchschmerzen. Die kleinen Ersthelfer der Schule sind hochmotiviert. Die 18 Aktiven teilen sich die Pausendienste über die Woche auf. „Es kommt aber oft vor, dass jemand, der keinen Dienst hat, sich freiwillig meldet“, berichtet Tamme-Gloede.

„Es ist wichtig, die Kinder schon früh an das Thema Erste Hilfe heranzuführen, damit sie die Scheu davor verlieren“, freut sich JRK-Leiterin Ertelt über die Zusammenarbeit mit der Grundschule. Dort besteht die Juniorhelfergruppe schon seit vielen Jahren. Initiiert hatte es Lehrerin Roma Hable, die damals selbst beim DRK Ausbilderin war. Seit sechs Jahren leitet Tamme-Gloede die Gruppe.


zur Startseite