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DRK unterstützt Projektwoche an der Leibniz-Realschule



Wolfenbüttel

DRK unterstützt Projektwoche an der Leibniz-Realschule


Bei der Präsentation der AG Schulsanitätsdienst an der Leibniz Realschule gab es profisionelle Unterstützung mit einem Rettungswagen. Foto: DRK
Bei der Präsentation der AG Schulsanitätsdienst an der Leibniz Realschule gab es profisionelle Unterstützung mit einem Rettungswagen. Foto: DRK

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Wolfenbüttel. Im kommenden Schuljahr können 13 Schüler der siebten und achten Klassen an der Leibniz-Realschule in den Sanitätsdienst übernommen werden. Melanie Niestrop, Ausbildungsbeauftragte des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel, bildete sie in einer Projektwoche zu Schulsanitätern aus. Das berichtet das DRK in seiner Pressemitteilung.



Die Gänge der Leibniz-Realschule sind voll: Kurz vor dem Ende der Sommerferien präsentieren die Schüler der Mittelstufe ihre Projekte, an denen sie in der letzten Woche gearbeitet haben. Zwischen den Eltern, Lehrern und Mitschülern stechen die 13 frischgebackenen Schulsanitäter in knallgelben Warnwesten mit Emblem des Jugendrotkreuz hervor. An ihrem Stand in der Eingangshalle der Schule demonstrieren die Schüler, was vielen Erwachsenen Respekt einflößt: Die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einem Übungsdummy.

„Die AG gibt erst es seit ungefähr drei Jahren“, erzählt Gesa Kantner, Lehrerin für Deutsch und Englisch, die sich jeden Montagnachmittag mit den Schülern trifft. Während der AG-Stunde besprechen sie den aktuellen Dienstplan und wiederholen Inhalte aus der Ausbildung. „Die Hauptaufgabe unserer Schulsanitäter ist die Rolle als Ersthelfer während der Pausen. Dann ist immer ein Team aus zwei Schülern mit einer kleinen Tasche Erste-Hilfe-Material auf dem Pausenhof unterwegs und kann angesprochen werden.“ Aber auch bei Sport- und Schulfesten stehen die jungen „Sanis“ bereit. Durchschnittlich sechs Schüler sind jedes Jahr in der AG, die zum Ganztagsangebot der Schule gehört. „Wir bilden vor den Sommerferien meist mehr Schüler aus, als sich letztlich für die AG entscheiden, nicht jeder Stundenplan lässt dieses Engagement zu. Und manche merken während der Projektwoche, dass Erste-Hilfe wichtig ist, aber der Dienst nicht zu ihnen passt“, erklärt die Lehrerin. Sie freut sich aber schon auf den Beginn des neuen Schuljahres: „Es haben schon einige angekündigt, das sie dann dabei sein werden.“

Ein fiktiver Notruf


Das Highlight an diesem Nachmittag ist für die 13 Schüler ihre Vorführung. Nach einem fiktiven Notruf unterstützt sie Kai Schwarz, Rettungsassistent, der mit einem Rettungswagen vor Ort war. Für viele der Schüler war es der erste Kontakt mit einem sogenannten „RTW“. „Je nach Verfügbarkeit eines Wagens integrieren wir die Übergabe eines Patienten an die Rettungsdienstmitarbeiter immer in die Ausbildung der Schulsanitäter. Außerdem können wir so zeigen, welche Geräte der Rettungsdienst dabei hat und was damit passiert“, so Schwarz.


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