Eifersuchtsdrama in Wolfsburg: Brennendes Herz endet in Explosion

Ein 43-Jähriger soll in der Wohnung seiner Lebensgefährtin Feuer gelegt haben. Nun muss er sich vor dem Landgericht Braunschweig verantworten.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Alexander Panknin

Braunschweig/ Wolfsburg. Am Montag wird der Prozess gegen einen 43-Jährigen aus Wolfsburg vor dem Landgericht Braunschweig eröffnet. Er wird unter anderem der schweren Brandstiftung bezichtigt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landgerichts Braunschweig hervor.



Am 19. August 2020 soll der Angeklagte die Wohnung seiner langjährigen Lebensgefährtin mit Putzmitteln in Brand gesetzt zu haben, die er von seinem Arbeitgeber geklaut haben soll. Der Grund für die Trennung: Die Eifersucht des Angeklagten.

Explosion und 100.000 Euro Schaden


Er habe daher etwa fünf Liter des Reinigungsmittels in der Wohnung verschüttet und Feuer gelegt. Kurze Zeit später seien die sich in der Wohnung von dem Reinigungsmittel ausbreitenden Gase zur Explosion gekommen, wodurch unter anderem die Balkon- und Fensterscheiben der Wohnung geborsten und die Glasscherben bis zu 30 Meter in die Umgebung des Hauses geflogen seien. Dies habe der Angeklagte zumindest billigend in Kauf genommen. Es sei ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 100.000 Euro entstanden. Die Verhandlung wird am Donnerstag, um 9 Uhr, fortgesetzt.


mehr News aus der Region


Themen zu diesem Artikel


Kindertagesstätte Kriminalität Justiz