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Ein neues Gesicht für die DRK-Flüchtlingshilfe



Wolfenbüttel

Ein neues Gesicht für die DRK-Flüchtlingshilfe


Foto: DRK

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Wolfenbüttel. In vielen unterschiedlichen Bereichen greift die Flüchtlingshilfe des Wolfenbütteler Kreisverbands im Deutschen Roten Kreuz (DRK): Etwa bei Sprachprogrammen, Integration, Beschäftigung und Mobilität. Sämtliche Angebote müssen im ganzen Landkreis aufeinander abgestimmt werden. Und darum erhält die DRK-Flüchtlingshilfe eine zweite Mitarbeiterin: Stephanie Stojan ist das neue Gesicht.

Die Abteilung sei noch im Aufbau, berichtet die 36-Jährige. "Die Flüchtlingshilfe-Koordinatorin Frau Eichler und ich tauschen uns viel aus. Bei der Vielzahl von anstehenden Projekten werden wir wohl die einzelnen Bereiche untereinander aufteilen."


Aktuell kümmert sie sich um Beschäftigung für Flüchtlinge – etwa mit dem Jobcenter als Kooperationspartner. Mit diesem hat das DRK kürzlich Arbeitsplätze für 15 ihrer Schützlinge geschaffen. Stephanie Stojan weiß: "Flüchtlinge, die hierher kommen, wollen auch arbeiten." Das hat sie unter anderem in Werlaburgdorf erlebt, wo die neuen Bewohner der ehemaligen Schule ein Rasenstück in einen Gemüsegarten umgewandelt haben. "Sie sind sehr hilfsbereit und einfach glücklich, etwas tun zu können", sagt die Pädagogin.

Bevor sie sich ihrer jetzigen Halbtagsstelle widmete, arbeitete sie zuerst als Lehrkraft bei der AG Zukunftsfabrik von Diakonie und Rotem Kreuz. Dort unterrichtete Stephanie Stojan Schulverweigerer und Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch vollenden mussten.

Später arbeitete sie – ebenfalls für das Duo aus DRK und Diakonie – als sogenannter Integrationscoach. Sie klapperte etwa Unternehmen ab, um Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen für Arbeitslose zu finden.

Nach einer Elternzeit bewarb sie sich auf die neu ausgeschriebene Stelle bei der Flüchtlingshilfe. Was ihr dort besonders positiv aufgefallen ist? Neben Hilfsangeboten von Ehrenamtlichen gebe es auch ab und zu gut überlegte Sachspenden, die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist nach wie vor groß, erklärt Stephanie Stojan.


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