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Elektroauto brannte: Eine gefährliche Situation



Wolfenbüttel

Elektroauto brannte: Eine gefährliche Situation

von Werner Heise


Foto: Werner Heise

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Das Fahrzeug hat im Motorraum Feuer gefangen. Foto: Werner Heise



Wolfenbüttel. Kurz nach 23 Uhr rückte die Feuerwehr Wolfenbüttel am Mittwochabend zu einem Brand in den Erlenweg aus. 


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Die Batterien schlugen immer wieder Funken und knisterten. Foto: Werner Heise



Ein zu einem Elektroauto umgerüsteter Citroen hatte im Motorraum Feuer gefangen und brannte beim Eintreffen der Feuerwehr lichterloh. Die im Fahrzeug verbauten Lithium-Batterien, deren Typ auch für die jüngsten Brände in den Boeing "Dreamliner" Flugzeugen verantwortlich gewesen sein sollen, hatten sich nach einem Ladevorgang entzündet.



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Die Feuerwehr Wolfenbüttel löschte den Fahrzeugbrand. Foto: Werner Heise



"Das ist nicht ganz ohne hier und ziemlich gefährlich", beurteilte Einsatzleiter und Brandabschnittsleiter West, Jörg Koglin, die Situation vor Ort. "Die Batterien schlagen immer wieder Funken", erklärt er. Zudem musste die Feuerwehr den Fahrzeugbrand statt wie üblich mit Schaum in diesem Fall mit Wasser löschen. "Schaum hätte uns die Sicht auf die elektrische Spannung und den Funkenschlag genommen", so Koglin.

Die im Verlauf des Einsatzes ausgebauten Batterien wurden nach den

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Mit einer Wärmebildkamera wird nach Brandnestern gesucht. Foto: Werner Heise



Löscharbeiten von der Feuerwehr zur Vorsicht mit Sand umhüllt und ebenso wie das Fahrzeug als Gefahrenquelle an einen sicheren Ort gebracht.

Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte der Autobesitzer vergebens versucht das Feuer mit insgesamt fünf eigenen Feuerlöschern zu ersticken.

Der zur Sicherheit alarmierte Rettungsdienst kam nicht zum Einsatz. Glücklicherweise gab es trotz des Gefährdungspotentials der elektrischen Spannung und des Feuers keine Verletzten. Die Feuerwehr war mit insgesamt 17 Kameraden im Einsatz.


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