Ex-Wahlkampfmanager warnt SPD vor "Wochen der Selbstbeschäftigung"

Der frühere SPD-Wahlkampfmanager Matthias Machnig kritisiert die geplante vorgezogene Wahl der SPD-Parteiführung nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Co-Vorsitzende.

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Berlin. Der frühere SPD-Wahlkampfmanager Matthias Machnig kritisiert die geplante vorgezogene Wahl der SPD-Parteiführung nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Co-Vorsitzende. Machnig sagte dem Nachrichtensender "Welt", Lars Klingbeil sei gewählt, man hätte das im nächsten Jahr auf dem Parteitag in aller Ruhe klären können. "Wochen der Selbstbeschäftigung" könnten sich weder dieses Land, noch die SPD, noch die Bundesregierung leisten.


Machnig warnte vor Personalspekulationen und innerparteilichen Auseinandersetzungen. Stattdessen müsse die Politik daran arbeiten, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Man solle sich darum kümmern, was geleistet werden müsse in diesem Land, damit Vertrauen in die Politik zurückkehre, weil das in den letzten Wochen und Monaten verloren gegangen sei, so Machnig. Als Warnsignal verwies er auf die beiden Misstrauensvoten gegen die Politik der Bundesregierung in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

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