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FDP-Ratsmitglied: "Keine weitere Gesamtschule im Landkreis"



FDP-Ratsmitglied: "Keine weitere Gesamtschule im Landkreis"


Stadtratsmitglied Rudolf Ordon (FDP) bezieht Stellung in der Debatte um eine mögliche IGS in Schöppenstedt. Foto: Privat
Stadtratsmitglied Rudolf Ordon (FDP) bezieht Stellung in der Debatte um eine mögliche IGS in Schöppenstedt. Foto: Privat Foto: privat




Wolfenbüttel. In Bezug auf den Antrag der Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen zur Einrichtung einer IGS im Bereich Elm-Asse (regionalWolfenbüttel.de berichtete) erreichte die Redaktion eine Pressemitteilung  von Stadtratsmitglied Rudolf Ordon (FDP), die an dieser Stelle unkommentiert und ungekürzt veröffentlicht werden soll:





Den Vorstoß der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, im Landkreis Wolfenbüttel eine weitere Integrierte Gesamtschule (IGS) einzurichten, lehnt FDP-Ratsherr Rudolf Ordon, Mitglied im städtischen Schulausschuss, entschieden ab. Der Antrag gefährde nicht nur bestehende Haupt- und Realschulen im Landkreis, er gefährde auch die gerade eingerichteten Gesamtschulen in der Stadt, da diese hauptsächlich von Schülern aus dem städtischen Umfeld besucht würden.

Beiden Wolfenbütteler Gesamtschulen drohe außerdem der Verlust der etwa 60 Schüler, die täglich aus der Samtgemeinde Baddeckenstedt nach Wolfenbüttel transportiert würden, da auch in Salzgitter-Bad die Einrichtung einer Gesamtschule vorangetrieben werde, bei deren Besuch sich der tägliche Schulweg für Schüler aus dem Innerstetal deutlich verkürzen würde.
Bei der Einrichtung einer weiteren Gesamtschule gäbe es für diese auch kaum noch einen nen-nenswerten Anteil leistungsstarker Kinder, denn viele Eltern dieser Schüler bevorzugten sowieso die profilierten Gymnasien in Wolfenbüttel, die aufgrund ihrer jahrzehntelangen Kooperation ihren Schülern umfassende Lernangebote machen könnten. Problematisch sieht Ordon auch den im Kreistag gestellten Antrag von Rot-Grün, der Henriette-Breymann-Gesamtschule die Einrichtung einer Oberstufe zu gestatten, da nicht sicher ist, ob die dafür erforderliche Anzahl von 54 Schülern in jedem Jahrgang erreicht werden kann. Sicher erscheint aber schon jetzt, dass eine weitere Oberstufe einer neuen Gesamtschule im Landkreis nicht genügend Schüler für diese haben wird, so dass den Kindern nach der Klasse 10 ein Schulwechsel bevorstehen wird.



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