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Ferienreiseverkehr: Baustellen werden zu Staustellen


Beim Weg in den Urlaub wird es auch auf den Autobahnen in der Region eng. Symbolfoto: Alexander Panknin/Nick Wenkel
Beim Weg in den Urlaub wird es auch auf den Autobahnen in der Region eng. Symbolfoto: Alexander Panknin/Nick Wenkel Foto: Alexander Panknin/Nick Wenkel

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21.06.2017

Region. Mit den Ferienbeginn morgen startet auch die große Ferienreisewelle. Für Autoreisende in Niedersachsen heißt das: Vor der Erholung kommt die Autobahnbaustelle und damit wahrscheinlich auch der Stau.


Keine der Hauptrouten ist derzeit baustellenfrei, und schon am Himmelfahrtswochenende wurden neue Spitzenwerte mit Staulängen von bis zu 27 Kilometern erreicht. Autofahrer müssen also geduldig sein auf dem Weg in den Urlaub, warnt der ADAC. Der Automobilclub gibt Tipps, wie man am besten in die Ferien kommt.

Der frühe Vogel …


Die Niedersachsen haben immerhin das Glück, dass sie gemeinsam mit den Bremern als Erstes in die Ferien starten, wenn die Straßen noch nicht so bevölkert sind. Anfang Juli kommt die erste größere Reisewelle mit den Hessen, und richtig voll wird es spätestens ab 14. Juli, wenn Nordrhein-Westfalen Ferienbeginn hat. In der letzten niedersächsischen Ferienwoche haben dann tatsächlich alle Bundesländer frei und werden die Autobahnen mehr als auslasten.

Wann wird es eng?


Top-Stau-Tage hier im Norden sind die Wochenenden vom 14. bis zum 31. Juli, immer freitags bis sonntags. Vorbei sind die Zeiten, als der Sonntag noch ein eher ruhiger Reisetag war. Wer sich frei entscheiden kann, sollte dienstags oder mittwochs reisen. Ansonsten empfiehlt es sich, außerhalb der verkehrsreichsten Tageszeiten zu fahren, also freitags erst in den Abendstunden, samstags ganz früh oder ab dem Nachmittag und sonntags früh morgens oder spät abends.

Wo wird es eng?


Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnet der ADAC im Norden unter andremin den Ballungsräumen Hannover, Hamburg, Braunschweig, Osnabrück und natürlich überall, wo es auf den Hauptverkehrsrouten Baustellen gibt. Nadelöhr ist wie immer der Elbtunnel sowie die Alternativrouten in Richtung Nord- oder Ostsee. Insbesondere auf folgenden Fernstraßen sind Staus und Behinderungen wohl unvermeidlich:

A 2

  • Braunschweig - Hannover in beiden Richtungen zwischen Anschlussstellen Braunschweig-Watenbüttel und Hämelerwald
    (bis 30.06.)

  • Dortmund - Braunschweig in beiden Richtungen zwischen Dreieck Hannover-West und Anschlussstelle Hannover-Lahe
    (bis 30.09.)

  • Dortmund Richtung Braunschweig zwischen Anschlussstellen Hannover-Bothfeld und Hannover-Lahe
    (bis 25.09.)

  • Dortmund Richtung Hannover zwischen Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen und Dreieck Hannover-West
    (bis 25.09.)

  • Dortmund Richtung Hannover zwischen Dreieck Hannover-West und Anschlussstelle Hannover-Bothfeld
    (bis 25.09.)

  • Hannover Richtung Dortmund zwischen Kreuz Bielefeld und Anschlussstelle Gütersloh
    (bis 30.11.)

  • Hannover Richtung Dortmund zwischen Anschlussstellen Rehren und Bad Eilsen-Ost
    (bis 28.07.)


A 7

  • Hannover - Hamburg in beiden Richtungen zwischen Anschlussstellen Egestorf und Anschlussstelle Thieshope
    (bis 21.10.)

  • Hannover Richtung Hamburg zwischen Anschlussstellen Westenholz und Dorfmark
    (bis 21.08.)

  • Flensburg - Hamburg in beiden Richtungen zwischen Dreieck Hamburg-Nordwest und Anschlussstelle Hamburg-Stellingen
    (bis 01.12.)


Wie verhält man sich im Stau richtig?


Das Ausweichen auf (die zumeist verstopften) Nebenstrecken lohnt sich nur bei Vollsperrung der Autobahn wegen eines Unfalls oder wenn es im Verkehrsfunk ausdrücklich empfohlen wird. Der Standstreifen ist übrigens als Fahrspur tabu und das Aussteigen und Umherlaufen sind ebenfalls verboten.


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