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Feuer in Notunterkunft: Polizei geht von Brandstiftung aus



Feuer in Notunterkunft: Polizei geht von Brandstiftung aus

Der vermisste Bewohner des Heims in Ehra ist inzwischen wieder aufgetaucht. Er soll für den Brand verantwortlich sein.

von Alexander Dontscheff


Die Feuerwehr hatte den vermissten Bewohner gesucht.
Die Feuerwehr hatte den vermissten Bewohner gesucht. Foto: Kreispressestelle Feuerwehr LK Gifhorn, Hannes Keihe

Ehra-Lessien. Am Freitagabend war es zu einem Feuer in der Flüchtlingsunterkunft in Ehra gekommen (regionalHeute.de berichtete). Der zeitweise von einem Großaufgebot der Feuerwehr gesuchte Bewohner ist mittlerweile wieder aufgetaucht. Wie die Polizei Gifhorn mitteilt, geht man davon aus, dass er für den Brand verantwortlich ist.



Die Brandermittlungen seien abgeschlossen und es gebe keinen Hinweis auf einen technischen Defekt, erklärt Polizeipressesprecher Thomas Reuter im Gespräch mit regionalHeute.de. Der 21-jährige Bewohner, der mehrere Tage lang verschwunden war, sei in unmittelbarer Nähe der Unterkunft wieder aufgetaucht. "Wir gehen fest davon aus, dass er den Brand ausgelöst hat, es ist aber noch nicht klar, ob vorsätzlich oder fahrlässig", so Reuter. Man habe den Verdächtigen noch nicht befragen können, da er derzeit nicht vernehmungsfähig sei.

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