Ganderkesee. Der Einsatz der Feuerwehr nach dem Absturz eines Leichtflugzeugs in ein Wohnhaus in Ganderkesee ist in der Nacht zu Sonntag beendet worden. Beide Insassen des Flugzeugs kamen bei dem Unglück ums Leben, weitere Personen wurden nicht verletzt.
Insgesamt waren rund 170 Einsatzkräfte beteiligt, wie die Kreisfeuerwehr Oldenburg mitteilte.
Das Leichtflugzeug war am Samstag gegen 11 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in einem Wohngebiet abgestürzt und in das Dach eines Einfamilienhauses eingeschlagen. Die Bewohner des Hauses befanden sich zum Zeitpunkt des Absturzes nicht im Gebäude.
Die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich schwierig, da das Gebäude wegen Einsturzgefahr zunächst nicht betreten werden konnte und der Zugang zum Flugzeug versperrt war. Nach fachlicher Beurteilung der Statik wurde das Wrack mit einem Kran der Berufsfeuerwehr Bremen angehoben, um eine Zugangsöffnung zu schaffen.
Dabei wurde die zweite Person im Wrack lokalisiert.
Parallel sicherten die Einsatzkräfte ausgetretene Betriebsstoffe des Flugzeugs. Aus Sicherheitsgründen wurde der gesamte Stettiner Weg vorübergehend von der Stromversorgung getrennt.
Anwohner im Umkreis von rund 100 Metern mussten ihre Häuser verlassen; für sie richteten die Einsatzkräfte eine Anlaufstelle im Schützenhof Ganderkesee ein. Im Laufe des Nachmittags konnten sie zurückkehren.
Die Bergung des Flugzeugs aus dem Dach dauerte mehrere Stunden. Nach dem Abtransport des Wracks sicherten die Einsatzkräfte den beschädigten Dachstuhl und den Schornstein mit einem Kran des Technischen Hilfswerks Bremen.
An dem Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Ganderkesee, Bergedorf und Falkenburg, der Fachzug Information und Kommunikation des Landkreises Oldenburg sowie Spezialkräfte der Berufsfeuerwehr Bremen, des Technischen Hilfswerks, des Rettungsdienstes, des Kriseninterventionsteams und der Polizei beteiligt.
Feuerwehr beendet Einsatz nach Flugzeugabsturz in Ganderkesee
Der Einsatz der Feuerwehr nach dem Absturz eines Leichtflugzeugs in ein Wohnhaus in Ganderkesee ist in der Nacht zu Sonntag beendet worden.
Feuerwehr (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?
Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen
