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Flammen züngeln richtung Gastank: Risikoeinsatz für die Feuerwehr

Zunächst wurde ein Kleinfeuer auf einem Betriebsgelände gemeldet - Ein zufällig vorbeifliegender Rettungshubschrauber entdeckte den Gastank in der Nähe der Flammen.

von Marvin König


Die Spuren der Hitzeeinwirkung am Gebäude sind deutlich zu erkennen - Diese Hitze gefährdete auch einen um die Ecke liegenden Gastank. Foto: aktuell24/kr

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20.05.2020

Gifhorn. Auf dem Gelände eines Einzelhandels für Fleischwaren in der Straße "Im Weilandmoor" brach gegen ein Feuer in einem Stapel Kunststoffpaletten aus und griff auf ein anliegendes Industriegebäude über. Das Brisante bei diesem Einsatz: Die Flammen züngelten in Richtung eines großen Gastanks in unmittelbarer Nähe. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte innerhalb von etwa einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Es entstand Sachschaden am Gebäude in bislang unbekannter Höhe. Verletzt worden sei niemand.


Zunächst sei ein Kleinfeuer auf einem Betriebsgelände gemeldet worden. Ein zufällig in der Region operierender Rettungshubschrauber überflog das Gelände und meldete der Leitstelle ein wesentliches größeres Feuer in der unmittelbaren Nähe eines Gastanks. Noch kilometerweit sei die schwarze Rauchsäule laut einem Feuerwehrbericht erkennbar gewesen. Letztlich stellte sich heraus, dass der Tank zwar nur mit nicht brennbarem Stickstoff gefüllt war, das Bersten des Tanks durch Hitzeeinwirkung hätte dennoch unabsehbare Folgen haben können. Nach Eindämmung der Flammen begannen die Einsatzkräfte, die Fassade der Lagerhalle mit einer Säge aufzuschneiden um verbleibende Glutnester abzulöschen.

Zu Einsatzbeginn befanden sich fünf Reinigungskräfte im angrenzenden Gebäude, die unversehrt ins Freie gebracht werden konnten. Im Einsatz befanden sich etwa 50 Feuerwehrleute der Ortswehren Gifhorn und Wilsche und Neubokel, sowie ein Rettungswagen des DRK. Gegen 20:45 Uhr konnten die Feuerwehrleute den Einsatz abschließen und wieder einrücken.


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