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Freiwillige Feuerwehr Braunschweig steigert Mitgliederzahlen



Braunschweig

Freiwillige Feuerwehr Braunschweig steigert Mitgliederzahlen


Von links: Jürgen Ehlers, Karsten Appel, Stefan Paul, Ingo Schönbach. Foto: Freiwillige Feuerwehr Braunschweig
Von links: Jürgen Ehlers, Karsten Appel, Stefan Paul, Ingo Schönbach. Foto: Freiwillige Feuerwehr Braunschweig Foto: Freisillige Feuerwehr Braunschweig

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Braunschweig. Stadtbrandmeister Ingo Schönbach stellte auf der Ortsbrandmeister-Dienstbesprechung am 23. Februar im Feuerwehrhaus Volkmarode beeindruckende Mitgliederzahlen vor. Insgesamt 93 neue Einsatzkräfte hätten im vergangenen Jahr den Weg in die Freiwillige Feuerwehr Braunschweig gefunden, die nun insgesamt 1.183 Kameraden zähle, so die Freiwillige Feuerwehr.



Dies bedeutee eine Steigerung um 8,5 Prozent zum Vorjahr und setze ein deutliches Zeichen für die Attraktivität dieser besonderen ehrenamtlichen Tätigkeit. Steigende Mitgliederzahlen weisen auch die Kinderfeuerwehr (+ 10,9 Prozent) und die Jugendfeuerwehr (+ 2,5 Prozent) auf.

Schönbach hob auch die Vielfalt der Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Bericht zum Einsatzgeschehen hervor. Neben großen Bränden, wie dem Feuer in der Hochstraße sowie dem Einsatz beim Moorbrand in Meppen, waren die Kameraden der 30 Ortsfeuerwehren bei Bombenräumungen, Unwetterlagen, der Suche nach vermissten Personen, bei einem Waldbrand in Brandenburg und im Rahmen der Bewässerung der Straßenbäume während der langen Hitzeperiode im Sommer gefordert. Insgesamt kämen so fast 270.000 Stunden ehrenamtlichen Engagements für die Sicherheit der Bewohner Braunschweigs zustande. Mit einem Augenzwinkern berichtete der Stadtbrandmeister über einen aus Feuerwehrsicht kuriosen Einsatz: Ein Igel wäre auf der Suche nach Futter mit seinem Kopf in einem Glas stecken geblieben und hätte von der Ortsfeuerwehr Bienrode aus seiner misslichen Lage befreit werden müssen. Dieser „tierische Einsatz“ habe zu deutschlandweiter Aufmerksamkeit in den Medien geführt, wie der Stadtbrandmeister zu berichten wusste.


Tag der Feuerwehr in der Innenstadt


„Der wichtigste Termin für die Feuerwehr Braunschweig war aber der erste Tag der Feuerwehr am 9. September 2018. Mit der Durchführung der Leistungsvergleiche und einem bunten Rahmenprogramm in der Braunschweiger Innenstadt ist es uns, der Berufsfeuerwehr und den Werkfeuerwehren gelungen, die Feuerwehr in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.“, resümierte Schönbach vor den 83 Teilnehmern der Dienstbesprechung und kündigte an, dass es auch im aktuellen Jahr wieder einen Tag der Feuerwehr geben werde.

Claus Ruppert, für die Feuerwehr zuständiger Dezernent der Stadt, berichtete ergänzend zu den Ausführungen von Schönbach, dass die stärkere Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in das Einsatzgeschehen zu einer Verbesserung des angestrebten Schutzziels für die Stadt beigetragen habe. Martin Stenz, Stellvertretender Fachbereichsleiter Feuerwehr, bestätigte Rupperts Aussagen mit dem Hinweis, dass bereits jetzt absehbar sei, dass sich die Anfang 2018 ergriffenen Maßnahmen bewährt haben.

Leistungen wurden gewürdigt


Durch Regierungsbrandmeister Jürgen Ehlers wurden im Rahmen der Dienstbesprechung Stefan Paul, Ortsfeuerwehr Rautheim, für seine besonderen Verdienste um die Neuorganisation des ABC-Zuges der Feuerwehr Braunschweig mit dem Ehrenzeichen am Bande des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Bereitschaftsführer Karsten Appel, Ortsfeuerwehr Melverode, wurde in Würdigung seiner hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen. Zur Stadtsicherheitsbeauftragten wurde Gabriele Brandes durch die Ortsbrandmeister und Stellvertretenden Ortsbrandmeister wiedergewählt.

Besondere Worte des Dankes für ihren Einsatz richteten Matthias Disterheft und Kurt Schrader vom Feuerwehrausschuss der Stadt Braunschweig an die Vertreter der Ortsfeuerwehren. Beide zeigten sich stolz darüber, welche positive Entwicklung die Feuerwehr Braunschweig in den letzten Jahren genommen habe. Einen besonderen Dank richteten beide an die Kameradinnen und Kameraden, die sich in den Kinder- und Jugendfeuerwehren engagierten und damit wesentlich zur positiven Mitgliederentwicklung beigetragen hätten.


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