„Gesundheitsökonomie und Management“: Ostfalia startet neuen Studiengang

Absolventen stehen nach dem Abschluss vielfältige Möglichkeiten offen. Die Bewerbungsfrist läuft bereits.

Prof. Dr. Martin Frank, Professor für Gesundheitsökonomie und Studiengangleiter des neuen Studiengangs "Gesundheitsökonomie und Management" an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Prof. Dr. Martin Frank, Professor für Gesundheitsökonomie und Studiengangleiter des neuen Studiengangs "Gesundheitsökonomie und Management" an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. | Foto: Julia Günther/Ostfalia

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Wolfsburg. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erweitert ihr Studienangebot im Bereich Gesundheitswesen: Am Campus Wolfsburg startet im September 2026 der neue Bachelorstudiengang „Gesundheitsökonomie und Management“. Darüber informiert die Ostfalia in einer Pressemitteilung.



Studienbeginn ist sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester. Der Studiengang richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten sowie beruflich Qualifizierte, die Managementaufgaben im Gesundheitswesen übernehmen möchten – etwa in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen, der Pharmaindustrie oder bei anderen Akteuren der Gesundheitsversorgung.

Gesundheitswesen im Wandel


„Gesundheitsversorgung ist ein spannendes Feld und für jeden einzelnen Menschen wie auch die Gesellschaft als solche essenziell. Wie viele Branchen steht das Gesundheitswesen dabei vor großen Herausforderungen: demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung“, sagt Studiengangleiter Prof. Dr. Martin Frank. „Mit unserem neuen Studiengang qualifizieren wir künftige Fachkräfte dafür, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten – mit einem klaren Praxisbezug und einer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung.“

Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Managementmethoden und Finanzmanagement, Recht, Public Health, Qualitäts- und Versorgungsmanagement, Digitalisierung und Data Analytics sowie Organisations- und Personalmanagement. Ergänzt werden die fachlichen Inhalte durch Schlüsselkompetenzen wie Kommunikation, Teamarbeit und Diversity. Wahlpflichtmodule ermöglichen individuelle Schwerpunktsetzungen.

Praxisnahes Studieren


Ein ganz zentrales Element des Studiengangs sei die enge Verzahnung mit der Praxis. Studierende bearbeiten während des gesamten Studiums realitätsnahe Fallstudien – häufig in Kooperation mit regionalen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen und weiteren Gesundheitseinrichtungen. Im letzten Studienjahr ist eine 13-wöchige Praxisphase in einer Einrichtung des Gesundheitswesens fest im Curriculum verankert. Dort wenden die Studierenden ihr erworbenes Wissen direkt an und knüpfen Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.

Präsenz- und Onlinephasen


„Wir haben den Studiengang gezielt so organisiert, dass er viel Freiheit auch für eine studienbegleitende Berufstätigkeit ermöglicht“, erklärt Studiengangleiter Prof. Dr. Martin Frank. Das Studium werde im Blended-Learning-Format durchgeführt, also mit einer Kombination aus Präsenz- und Onlinephasen, in der auch zeitlich flexibel nutzbare Lernangebote (wie Lernvideos) genutzt werden können. Dadurch lasse es sich gut mit beruflichen oder familiären Verpflichtungen verbinden.

Zahlreiche Perspektiven


Absolventinnen und Absolventen stehen nach dem Abschluss vielfältige Möglichkeiten offen, zum Beispiel in Krankenhäusern und Reha-Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen, Pharma- und Medizintechnikunternehmen, Unternehmensberatungen, Verbänden oder Projekten der Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik. Die Bewerbungsphase läuft. Start des Wintersemesters ist am 1. September 2026. Mehr Informationen zum neuen Studiengang gibt es online.