Die Hundstage sind da: Das bedeuten sie für das Sommerwetter

Mit dem heutigen Donnerstag beginnt die Zeit der Hundstage. regionalHeute.de erklärt, was es damit auf sich hat.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Region. Der Sommer hat auch in der Region in diesem Jahr einiges zu bieten. Während der Juni mit teils extremer Hitze von nahezu 40 Grad aufwartete, zeigt sich der Juli mittlerweile eher durchwachsen. Auch das ein oder andere Unwetter stattete der Gegend zwischen Harz und Heide schon einen kurzen Besuch ab. Doch wie werden der restliche Sommer und die kommenden Monate? Die Hundstage könnten einen ersten Anhaltspunkt liefern.



Eines vorweg: Auch wenn der Name es suggeriert – mit unseren vierbeinigen Freunden haben die Hundstage nichts zu tun. Der Begriff leitet sich vielmehr vom Sternbild Großer Hund ab und stammt aus der Antike. Im alten Griechenland und im alten Ägypten ging dessen hellster Stern Sirius zu dieser Zeit gleichzeitig mit der Sonne auf – die Menschen glaubten, dass die geballte Kraft aus Sonne und Sirius für die große Sommerhitze verantwortlich war.

Ausblick auf den restlichen Sommer


Obwohl Sirius aufgrund einer leichten Erdachsenverschiebung heutzutage erst Ende August beziehungsweise Anfang September zusammen mit der Sonne aufgeht, ist der Name geblieben. Die Hundstage bezeichnen die Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August und fallen damit in die traditionell heißeste Zeit Mitteleuropas. Wie so oft gibt es auch für diese Zeit des Jahres zahlreiche Bauernregeln. Die wichtigste von ihnen lautet: "Wie das Wetter, wenn der Hundsstern aufgeht, so wird's bleiben, bis er untergeht." So wie das Wetter am heutigen 23. Juli ist, soll es also für die kommenden 30 Tage bleiben. Blickt man exemplarisch für die Region auf das Wetter in Braunschweig, deuten ein bewölkter Himmel und Temperaturen bis zu 20 Grad nicht unbedingt auf einen Hitzesommer hin – zumindest wenn man der Bauernregel Glauben schenkt.

So könnte der Rest des Jahres werden


Bauernregeln waren von jeher vor allem für die Landwirtschaft von Bedeutung – so ist es nicht verwunderlich, dass viele der Bauernregeln, die sich auf die Hundstage beziehen, mit der Erntezeit zu tun haben. Ein Beispiel ist die Bauernregel "Sind die Hundstage voll Sonnenschein, wird das Jahr recht fruchtbar sein.": Sie soll eine Prognose für die Ernteerträge darstellen. Manche der Regeln blicken jedoch auch viel weiter in die Zukunft. So sollen besonders heiße Hundstage darauf hindeuten, dass im kommenden Winter eine lange Schneeperiode anstehen könnte. Ob es wirklich so kommt und wie der restliche Sommer wird, kann aber wohl nur die Zeit zeigen.

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